Nicht­ab­zieh­bar­keit von Nach­zah­lungs­zin­sen

Durch das Steu­er­ent­las­tungs­ge­setz 1999/​2000/​2002 wur­de die Abzieh­bar­keit von Nach­zah­lungs­zin­sen aus­ge­schlos­sen, die nach dem 31. März 1999 gezahlt wur­den. Nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs war die­se Ände­rung ver­fas­sungs­kon­form.

Nicht­ab­zieh­bar­keit von Nach­zah­lungs­zin­sen

Die all­ge­mei­ne Anwen­dungs­vor­schrift des § 52 Abs. 1 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/​2000/​2002 vom 24. März 1999, mit der unter ande­rem § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG a.F. mit Wir­kung ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1999 auf­ge­ho­ben wor­den ist, ver­stößt inso­weit nicht gegen das ver­fas­sungs­recht­li­che Rück­wir­kungs­ver­bot, als danach Nach­zah­lungs­zin­sen i.S. von § 233a AO 1977, die nach der Ver­kün­dung des StEntlG 1999/​2000/​2002 (31. März 1999) gezahlt wor­den sind, nicht mehr als Son­der­aus­ga­ben abzo­gen wer­den kön­nen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 15. Novem­ber 2006 – XI R 73/​03