Steu­er­li­che Gestalung – oder der Gestal­tungs­miss­brauch?

Der Ver­dacht, eine bestimm­te recht­li­che Gestal­tung sei nur gewählt wor­den, um eine steu­er­lich beson­ders güns­ti­ge Gestal­tung errei­chen zu kön­nen, Ist für sich allein genom­men nicht geeig­net, einen Miss­brauchs­vor­wurf i.S. des § 42 AO zu begrün­den.

Steu­er­li­che Gestalung – oder der Gestal­tungs­miss­brauch?

Es bleibt einem Steu­er­pflich­ti­gen grund­sätz­lich unbe­nom­men, das ange­streb­te wirt­schaft­li­che Ergeb­nis, hier die Min­de­rung des Haf­tungs­ri­si­kos durch Ein­schal­tung einer GmbH, durch ent­spre­chen­de zivil­recht­li­che Ver­ein­ba­run­gen mög­lichst steu­er­op­ti­mie­rend zu gestal­ten 1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 18. Juni 2015 – IV R 11/​13

  1. BFH, Urteil vom 04.12 2014 – IV R 28/​11, BFH/​NV 2015, 495, Rz 26[]