Kein Vor­steu­er­ab­zug für den Wohn­haus­an­bau

Ein Unter­neh­mer, der für eige­ne Wohn­zwe­cke ein Ein­fa­mi­li­en­haus an sei­ne Werk­hal­le anbaut, ist nach einem aktu­el­len Urteil des Finanz­ge­richts Köln nicht zum Abzug der beim Eigen­heim­bau ange­fal­le­nen Vor­steu­er berech­tigt.

Kein Vor­steu­er­ab­zug für den Wohn­haus­an­bau

Eine Zuord­nung des aus­schließ­lich pri­vat genutz­ten Wohn­hau­ses zum unter­neh­me­ri­schen Bereich kom­me nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts nicht in Betracht, weil die Werk­hal­le und das Eigen­heim zwei unter­schied­li­che Gebäu­de dar­stell­ten. Uner­heb­lich sei inso­weit, dass die Gebäu­de durch eine gemein­sa­me Zwi­schen­wand ver­bun­den sei­en und die Ver­sor­gungs­lei­tun­gen durch die Werk­hal­le an das Ein­fa­mi­li­en­haus her­an­ge­führt wür­den.

Das FG hat gegen das Urteil wegen grund­sätz­li­cher Bedeu­tung die Revi­si­on beim Bun­des­fi­nanz­hof in München zuge­las­sen.

Finanz­ge­richts Köln, Urteil vom 30. Janu­ar 2008 – 7 K 3232/​05