Ers­te Hil­fe vom Sport­leh­rer

Sport­leh­rer an staat­li­chen Schu­len trift eine Amts­pflicht zur Ers­ten Hil­fe bei im Sport­un­ter­richt ein­ge­tre­te­nen Not­fäl­len, bei deren grob fahr­läs­si­gen Ver­let­zung Amts­haf­tungs­an­sprü­che gegen das jewei­li­ge Land bestehen kön­nen. Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te aktu­ell über Amts­haf­tungs­an­sprü­che eines (ehe­ma­li­gen) Schü­lers wegen behaup­tet unzu­rei­chen­der Ers­­te-Hil­­fe-Maß­­nah­­men durch das Lehr­per­so­nal des Lan­des Hes­sen anläss­lich eines im Sport­un­ter­richt

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Der über­gan­ge­ne Not­ar­be­wer­ber – und die Amts­haf­tung wegen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Aus­wahl­ent­schei­dung

Wegen der in Art.20 Abs. 3 GG nor­mier­ten Bin­dun­gen an die ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Ord­nung, Gesetz und Recht ist es jeder Staats­ge­walt schlecht­hin ver­bo­ten, rechts­wid­rig zu han­deln. Die Ver­pflich­tung zu geset­zes­treu­em Ver­hal­ten ist Amts­pflicht. Neben die­sen all­ge­mei­nen Pflich­ten gibt es beson­de­re Rege­lun­gen in Beam­ten­ge­set­zen, Amts­pflich­ten kön­nen sich aber auch aus der Art und

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Amts­pflicht­ver­let­zung bei der Bewer­ber­aus­wahl – und der hypo­the­ti­sche Abbruch des Aus­wahl­ver­fah­rens

Zur Beant­wor­tung der Fra­ge, ob die fest­ge­stell­ten Amts­pflicht­ver­let­zun­gen den behaup­te­ten Scha­den ver­ur­sacht haben, ist zu prü­fen, wel­chen Ver­lauf die Din­ge bei pflicht­ge­mä­ßem Ver­hal­ten des Amts­trä­gers genom­men hät­ten und wie sich in die­sem Fal­le die Ver­mö­gens­la­ge des Ver­letz­ten dar­stel­len wür­de . Es han­delt sich dabei um den haf­tungs­aus­fül­len­den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Haf­tungs­grund

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Hin­ter­fra­gen einer vor­for­mu­lier­ten Ver­trags­klau­sel – und die Amts­pflich­ten des Notars

Ein Notar hat grund­sätz­lich die Pflicht, das Aus­han­deln einer Ver­trags­be­stim­mung (§ 305 Abs. 1 Satz 3 BGB) bei Zwei­feln zu hin­ter­fra­gen. Hier­auf kommt es jedoch nicht an, wenn die ent­spre­chen­de Ver­trags­klau­sel (hier: eine ver­trag­lich ver­ein­bar­te Bin­dungs­frist zwi­schen der Käu­fe­rin und dem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer) unstrei­tig indi­vi­du­ell aus­ge­han­delt wur­de. Dabei spielt es kei­ne Rol­le, ob

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Aus­le­gungs­pro­ble­me bei der Ver­wahr­an­wei­sung an einen Notar

Der Notar ist nicht berech­tigt, ein nicht zwei­fel­frei­es Ver­ständ­nis vom Inhalt einer Ver­wah­rungs­an­wei­sung sei­nem Han­deln zugrun­de zu legen, ohne mit der Treu­ge­be­rin ein Ein­ver­neh­men her­bei­ge­führt zu haben. Die For­mu­lie­rung im drit­ten Spie­gel­strich der Hin­ter­le­gungs­an­wei­sung der Treu­ge­be­rin, dass dem Notar "kei­ne sons­ti­gen Umstän­de bekannt gewor­den sind, die der Ein­tra­gung unse­rer Grundschuld/​en

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Besei­ti­gung von Ein­tra­gungs­hin­der­nis­sen – und die Amts­pflich­ten des Notars

Der in dem Rang­nach­teil eines Rechts lie­gen­de Scha­den, der durch die Ver­let­zung der nach § 53 BeurkG bestehen­den Amts­pflicht des Notars, für die Besei­ti­gung von einer Grund­buch­ein­tra­gung ent­ge­gen­ste­hen­den Hin­der­nis­sen Sor­ge zu tra­gen, ent­stan­den ist, ist dem Notar nicht zuzu­rech­nen, wenn das Recht im Fall sei­ner vor­ran­gi­gen Ein­tra­gung nach den Vor­schrif­ten

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Pri­va­te Grund­stücks­ver­stei­ge­run­gen – und die Amt­pflich­ten des Notars

Mit den Amts­pflich­ten des Notars aus § 17 Abs. 2a Satz 2 Nr. 2 BeurkG bei Beur­kun­dun­gen von Grund­stücks­kauf­ver­trä­gen mit Ver­brau­cher­be­tei­li­gung im Rah­men von Grund­stücks­ver­stei­ge­run­gen (Käu­fer­aus­wahl­ver­fah­ren) muss­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Kon­kret ging es in der vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Notar­sa­che um die Berech­ti­gung des Notars, Beur­kun­dun­gen von Grund­stücks­kauf­ver­trä­gen im Anschluss

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Amts­haf­tung und Kom­mu­nal­auf­sicht

Aus der Kom­mu­nal­auf­sicht des Staa­tes kön­nen sich auch gegen­über einem kom­mu­na­len (Vor-)Zweckverband Amts­pflich­ten zur sach­ge­mä­ßen Aus­übung die­ser Auf­sicht erge­ben (im Anschluss an Senats­ur­teil vom 12. Dezem­ber 2002 – III ZR 201/​01, BGHZ 153, 198). Die sich aus einer Ver­let­zung die­ser Pflich­ten erge­ben­den Amts- oder Staats­haf­tungs­an­sprü­che eines Vor-Zweck­­ver­­­bands gehen auf den

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