Die Über­wa­chungs­ka­me­ra am Gast­stät­ten­ein­gang

Das einer Per­son gegen­über behörd­lich ergan­ge­ne Ver­bot, eine Gast­stät­te betre­ten zu dür­fen, ist recht­mä­ßig, wenn davon aus­zu­ge­hen ist, dass die­se Per­son trotz ihrer Unzu­ver­läs­sig­keit im gast­stät­ten­recht­li­chen Sinn sich wei­ter­hin vor Ort in die Betriebs­füh­rung ein­mischt bzw. die­se maß­ge­bend bestimmt. Nach der rhein­­land-pfäl­zi­­schen Gast­stät­ten­ver­ord­nung müs­sen die dem Betrieb des Gewer­bes die­nen­den

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Ein Trau­er­marsch am Volks­trau­er­tag

Kann im Rah­men einer Ver­samm­lung bzw. eines Trau­er­mar­sches ein Ver­stoß gegen das Fei­er­tags­ge­setz durch die Ertei­lung von Auf­la­gen abge­wehrt wer­den, ist das Ver­bot der Ver­samm­lung unver­hält­nis­mä­ßig und rechts­wid­rig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge gegen das Ver­bot einer Ver­an­stal­tung am Volks­trau­er­tag 2011

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Mit Zelt und Schlaf­sack bei der Mahn­wa­che

Unter den Schutz der grund­ge­setz­lich gewähr­leis­te­ten Ver­samm­lungs­frei­heit fällt nur die Nut­zung von Gegen­stän­de, die zur Ver­wirk­li­chung des Ver­samm­lungs­zwecks wesens­not­wen­dig sind. Zel­ten, Pavil­lons und Schlaf­sä­cke die­nen ledig­lich der Bequem­lich­keit der Teil­neh­mer und gehö­ren nicht dazu. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in einem Eil­ver­fah­ren ent­schie­den, in dem es um die Nut­zung von

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Ehe­ma­li­ger Flug­platz als Auto-Test­stre­cke

Ver­hin­dern die in der Geneh­mi­gung ange­ord­ne­ten zahl­rei­chen Auf­la­gen nach der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen eine Ver­let­zung von Eigen­tü­mer­rech­ten angren­zen­der Grund­stü­cke, so ist die vor­läu­fi­ge Inbe­trieb­nah­me eines Auto­mo­bil­test­zen­trum recht­mä­ßig. Das hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall des ehe­ma­li­gen Hee­res­flug­plat­zes der Bun­des­wehr in Men­dig ent­schie­den. Der Mie­ter des frü­he­ren Hee­res­flug­plat­zes in Men­dig

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Feh­len­de Anga­ben beim Eigen­an­trag in der Insol­venz

Ein Schuld­ner muss in sei­nem Insol­ven­an­trag bestimm­te, in § 305 Abs. 1 InsO näher bezeich­ne­te Anga­ben machen, Erklä­run­gen Abga­ben und Unter­la­gen ein­rei­chen. Feh­len dem Antrag erfor­der­li­che Erklä­run­gen und Unter­la­gen, so for­dert ihn das Insol­venz­ge­richt auf, das Feh­len­de unver­züg­lich zu ergän­zen. Kommt der Schuld­ner die­ser Auf­for­de­rung nicht bin­nen eines Monats nach, so

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Letzt­wil­li­ge Ver­hal­tens­auf­la­gen

Eine auf­lö­sen­de Bedin­gung, nach der ein Ver­hal­ten des Bedach­ten – von der die Zuwen­dung abhän­gen soll – in einem Angriff oder Zuwi­der­han­deln gegen "letzt­wil­li­ge Anord­nun­gen" des Erb­las­sers besteht, kann so mit einer Auf­la­ge ver­knüpft wer­den, dass die Ver­wir­kungs­klau­sel durch die­se Auf­la­ge ihren spe­zi­el­len Gehalt bekommt (hier: per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter im

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