Strafzumessung - und der bedingte Tötungsvorsatz

Straf­zu­mes­sung – und der beding­te Tötungs­vor­satz

Eine Tat­be­stands­aus­füh­rung mit Tötungs­ab­sicht kann, unter Berück­sich­ti­gung der sons­ti­gen Vor­stel­lun­gen und Zie­le des Ange­klag­ten, ein taug­li­ches Kri­te­ri­um für eine Straf­er­hö­hung sein. Ein beding­ter Tötungs­vor­satz wird indes vom Tat­be­stand der vor­sätz­li­chen Tötung als not­wen­di­ge Vor­satz­form vor­aus­ge­setzt. Sei­ne straf­schär­fen­de Berück­sich­ti­gung ver­stößt gegen § 46 Abs. 3 StGB. Die von der Straf­kam­mer vor­ge­nom­me­ne nor­ma­ti­ve

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Körperverletzungsvorsatz vs. bedingter Tötungsvorsatz

Kör­per­ver­let­zungs­vor­satz vs. beding­ter Tötungs­vor­satz

Beding­ten Tötungs­vor­satz hat, wer den Ein­tritt des Todes als mög­li­che, nicht ganz fern­lie­gen­de Fol­ge sei­nes Han­delns erkennt (Wis­sens­ele­ment) und bil­li­gend in Kauf nimmt oder sich um des erstreb­ten Zie­les wil­len zumin­dest mit der Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung abfin­det (Wil­lens­ele­ment) . Bei­de Ele­men­te müs­sen durch tat­säch­li­che Fest­stel­lun­gen belegt wer­den. Auf der Ebe­ne der Beweis­wür­di­gung

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Bedingter Tötungsvorsatz - und die erforderliche Gesamtwürdigung

Beding­ter Tötungs­vor­satz – und die erfor­der­li­che Gesamt­wür­di­gung

Beding­ten Tötungs­vor­satz hat, wer den Ein­tritt des Todes als mög­li­che Fol­ge sei­nes Han­delns erkennt (Wis­sens­ele­ment) und bil­li­gend in Kauf nimmt (Wil­lens­ele­ment). Bei­de Ele­men­te müs­sen durch tat­säch­li­che Fest­stel­lun­gen belegt wer­den. Ihre Beja­hung oder Ver­nei­nung kann nur auf der Grund­la­ge einer Gesamt­be­trach­tung aller objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Umstän­de erfol­gen . Die auf der

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Illegale Autorennen - und der bedingte Tötungsvorsatz

Ille­ga­le Auto­ren­nen – und der beding­te Tötungs­vor­satz

Mit der Bedeu­tung der Eigen­ge­fähr­dung für das Vor­lie­gen von beding­tem Tötungs­vor­satz bei ris­kan­ten Ver­hal­tens­wei­sen im Stra­ßen­ver­kehr hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te erst­in­stanz­lich das Land­ge­richt Ber­lin die Ange­klag­ten jeweils wegen Mor­des in Tat­ein­heit mit gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung und mit vor­sätz­li­cher Gefähr­dung des

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