Alz­hei­mer – und das Blin­den­geld

Auch schwerst Hirn­ge­schä­dig­te, die kei­ne visu­el­le Wahr­neh­mung haben, kön­nen grund­sätz­lich Anspruch auf Blin­den­geld haben. Dies gilt auch bei einer Erkran­kung an Alz­hei­mer. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in einem Fall, der das Blin­den­geld nach dem Baye­ri­schen Blin­den­ge­setz betrag. Im ent­schie­de­nen Fall litt die Klä­ge­rin an einer schwe­ren Alz­hei­­mer-Demenz und kann

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Blin­den­geld für Alz­hei­mer-Pati­en­ten

Auch schwerst Hirn­ge­schä­dig­te, die kei­ne visu­el­le Wahr­neh­mung haben, kön­nen grund­sätz­lich Anspruch auf Blin­den­geld haben . Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in dem Fall einer an einer schwe­ren Alz­hei­­mer-Demenz lei­den­den Frau, die auf­grund die­ser Erkran­kung Sin­nes­ein­drü­cke kogni­tiv nicht mehr ver­ar­bei­ten kann. Das bean­trag­te Blin­den­geld nach dem Bay­BlindG wur­de abge­lehnt. Anders als

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Redu­zie­rung des Lan­des­blin­den­gel­des in Schles­wig-Hol­stein

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Redu­zie­rung des Lan­des­blin­den­gel­des in Schles­wig-Hol­stein ohne Erfolg; das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de betraf die Höhe des Lan­des­blin­den­gel­des in Schles­wig-Hol­stein nach deren Redu­zie­rung auf 200 Euro monat­lich ab 1.01.2011. Der 1952 gebo­re­ne Beschwer­de­füh­rer wohn­te bis Janu­ar

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Schwe­re Kör­per­ver­let­zung – und der Ver­lust des Seh­ver­mö­gens

§ 226 ABs. 1 Nr. StGB defi­niert eine schwe­re Kör­per­ver­let­zung u.a. als eine Kör­per­ver­let­zung, die zur Fol­ge hat, dass die ver­letz­te Per­son das Seh­ver­mö­gen auf einem Auge oder bei­den Augen, das Gehör, das Sprech­ver­mö­gen oder die Fort­pflan­zungs­fä­hig­keit ver­liert. Der Ver­lust des Seh­ver­mö­gens im Sin­ne von § 226 Abs. 1 Nr. 1 StGB ist

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Das grund­recht­li­che Benach­tei­li­gungs­ver­bot im Pro­zess­recht – Pro­zess­un­ter­la­gen in Blin­den­schrift

Ist ein Blin­der oder stark Seh­be­hin­der­ter an einem (Zivil-)Prozess betei­ligt, so müs­sen Pro­zess­un­ter­la­gen – trotz sei­nes Ver­lan­gens – nur dann nicht in Blin­den­schrift zugäng­lich gemacht wer­den, wenn die Ver­mitt­lung durch den Rechts­an­walt gleich­wer­tig ist Aus dem Benach­tei­li­gungs­ver­bot des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG folgt der Auf­trag, Men­schen mit Behin­de­rung so zu

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Kla­ge und Urteil in Blin­den­schrift?

Eine blin­de oder seh­be­hin­der­te Per­son hat kei­nen Anspruch aus § 191a GVG, § 4 Abs. 1 ZMV auf Zugäng­lich­ma­chung der Doku­men­te des gericht­li­chen Ver­fah­rens auch in einer für sie wahr­nehm­ba­ren Form, wenn sie in dem Ver­fah­ren durch einen Rechts­an­walt ver­tre­ten wird und der Streit­stoff so über­sicht­lich ist, dass er ihr durch den

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