Das Dar­le­hen des mit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ters – und die Abgel­tungs­teu­er

Der geson­der­te Steu­er­ta­rif für Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 32d Abs. 1 EStG ist bei einer Dar­le­hens­ge­wäh­rung an eine Kapi­tal­ge­sell­schaft nicht schon des­halb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b Satz 1 EStG aus­ge­schlos­sen, weil der Gläu­bi­ger der Kapi­tal­erträ­ge mit­tel­bar zu min­des­tens 10 % an der Schuld­ne­rin betei­ligt ist . Sind Anteils­eig­ne­rin und

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Ver­zugs­zin­sen auf das nicht zurück­ge­zahl­te Dar­le­hen

Nach dem Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Kün­di­gung des Dar­le­hens­ver­tra­ges kann der ver­trag­lich ver­ein­bar­te Zins auf das Dar­le­hens­ka­pi­tal nicht mehr ver­langt wer­den . Nach § 289 Satz 1 BGB sind von Zin­sen sei­en sie gesetz­li­che oder rechts­ge­schäft­li­che Zin­sen Ver­zugs­zin­sen nicht zu ent­rich­ten. Nach § 289 Satz 2 BGB bleibt der Anspruch auf Ersatz

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Beweis­last für die Ver­zins­lich­keit des Geld­be­tra­ges

Die Beweis­last für die Ver­zins­lich­keit eines Dar­le­hens (§ 488 Abs. 1 Satz 2 BGB) trägt der Dar­le­hens­ge­ber. Gemäß § 488 Abs. 1 Satz 2 BGB ist der Dar­le­hens­neh­mer ver­pflich­tet, "einen geschul­de­ten Zins" zu zah­len und bei Fäl­lig­keit das zur Ver­fü­gung gestell­te Dar­le­hen zurück­zu­zah­len. In der Geset­zes­be­grün­dung heißt es dazu, die jet­zi­ge Rege­lung gehe vom

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Dar­le­hens­ver­trag und Rest­schuld­ver­si­che­rung

Für die Fra­ge, ob der Abschluss einer Rest­schuld­ver­si­che­rung vom Dar­le­hens­ge­ber als Bedin­gung für die Gewäh­rung des Kre­dits vor­ge­schrie­ben ist, ist nach § 6 Abs. 3 Nr. 5 PAngV in der Fas­sung vom 28. Juli 2000 allein ent­schei­dend, dass der Kre­dit ohne Abschluss einer Rest­schuld­ver­si­che­rung ins­ge­samt nicht gewährt wor­den wäre; die Fra­ge, ob er

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Dar­lehns­zin­sen bei der Gewer­be­steu­er

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten in einem bei ihm anhän­gi­ges Revi­si­ons­ver­fah­ren ein Vor­ab­ents­schei­dungs­er­su­chen über die Fra­ge vor­ge­legt, ob die gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung von Dar­le­hens­zin­sen mit der EU-Zins- und Lizenz­richt­li­nie ver­ein­bar ist. Der Vor­la­ge­bech­luss erging zwar zu der im Jahr 2004 gül­ti­gen Rechts­la­ge (§ 8 Nr. 1 GewStG 2002). Der Vor­la­ge­be­schluss

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Dar­lehns­zin­sen und Lebens­ver­si­che­rung

Wird ein Dar­le­hen, zu des­sen Besi­che­rung Ansprü­che aus Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen ein­ge­setzt wer­den und das auf­ge­nom­men wird, um die Ein­la­ge eines wesent­lich betei­lig­ten GmbH-Gesel­l­­schaf­­ters zu finan­zie­ren, zunächst auf ein ver­zins­li­ches Giro­kon­to des Gesell­schaf­ters ein­ge­zahlt, so erfüllt das Dar­le­hen nicht die Vor­aus­set­zun­gen des § 10 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a EStG. Es kommt nicht dar­auf

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