Dia­be­tes mel­li­tus als Begrün­dung für das Merk­zei­chen "B" ?

Bei einem behin­der­ten Kind mit Dia­be­tes mel­li­tus reicht die laten­te Gefahr hypo­gly­kä­mi­scher Zustän­de allein nicht aus, die Not­wen­dig­keit einer stän­di­gen Beglei­tung bei der Benut­zung von öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln zu begrün­den. Zur Aner­ken­nung des Merk­zei­chens "B" bei einem behin­der­ten Kind sind die­sel­ben Kri­te­ri­en wie bei einem Erwach­se­nen maß­ge­bend. Mit die­ser Begrün­dung hat

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Waren­mus­ter und Geschen­ke von gerin­gem Wert

Ein von einem Unter­neh­mer einem Dia­be­ti­ker zur Bestim­mung des Blut­zu­cker­spie­gels unent­gelt­lich zuge­wen­de­tes Set –bestehend aus Blut­zu­cker­mess­ge­rät, Stech­hil­fe und Test­strei­fen – , das einen spä­te­ren Ver­kauf der Test­strei­fen för­dern soll, ist kein Waren­mus­ter i.S. des § 3 Abs. 1b Satz 1 Nr. 3 UStG. Ob das Set ein nicht umsatz­steu­er­ba­res Geschenk von gerin­gem Wert i.S. des

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Schwer­be­hin­de­rung bei Dia­be­tes mel­li­tus Typ I

Eine insta­bi­le Stoff­wech­sel­la­ge und ein hoher The­ra­pie­auf­wand begrün­den einen Grad der Behin­de­rung (GdB) von 50 und damit eine Schwer­be­hin­de­rung nach § 2 Abs. 1 SGB IX bei einem unter Dia­be­tes mel­li­tus Typ I lei­den­den Kind. So die Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Chem­nitz in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Kin­des, das stark schwan­ken­de But­zu­cker­wer­te

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Grad der Behin­de­rung bei Dia­be­tes mel­li­tus

Ein Grad der Behin­de­rung (GdB) von 50 für an Dia­be­tes erkrank­te Men­schen ist nach Ansicht des Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­spre­chend den Vor­ga­ben der Ver­­­sor­gungs­­­me­­di­zin-Ver­­or­d­­nung erst dann gerecht­fer­tigt, wenn eine Insu­lin­the­ra­pie mit täg­lich min­des­tens vier Injek­tio­nen erfor­der­lich ist, wobei die Insu­lin­do­sis in Abhän­gig­keit vom aktu­el­len Blut­zu­cker, der fol­gen­den Mahl­zeit und der kör­per­li­chen

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Füh­rer­schein­ent­zug bei Unter­zu­cke­rung

Unter­zu­cke­rungs­zu­stän­de infol­ge Dia­be­tes kön­nen den Ent­zug der Fahr­erlaub­nis recht­fer­ti­gen. Dies jeden­falls urteil­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz in dem Fall eines an Dia­be­tes erkrank­ten Auto­fah­rers aus Rhein­hes­sen: Die­ser hat­te auf­grund abfal­len­den Zucker­spie­gels auf der Auto­bahn die Kon­trol­le über sein Fahr­zeug ver­lo­ren. In einem Bau­stel­len­be­reich berühr­te er die Bau­stel­len­be­ton­wand, fuhr mit unver­min­der­ter

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Dia­be­tes als Schwer­be­hin­de­rung

Men­schen, die an einem Dia­be­tes mel­li­tus lei­den, kön­nen nach einem aktu­el­len Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg als Schwer­be­hin­der­te aner­kannt wer­den, und zwar auch dann, wenn ihre Blut­wer­te opti­mal ein­ge­stellt sind. Geklagt hat­te eine im Jah­re 1953 gebo­re­ne Frau, die an einem insu­lin­pflich­ti­gen Dia­be­tes mel­li­tus Typ 2 lei­det. Dank einer kon­se­quen­ten Lebens­füh­rung, die

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