Die nicht gerin­ge Men­ge Ecsta­sy

Die Schuld­fra­ge ist durch die feh­ler­haf­te Anwen­dung eines Grenz­werts von nur 10 g MDMA-Base durch das Land­ge­richt nicht berührt, weil die Grenz­men­ge auch bei einem Wert von 30 g MDMA-Base mehr­fach über­schrit­ten wor­den wäre. Der Bestand des Straf­aus­spruchs wird nicht dadurch gefähr­det, dass sich die Straf­kam­mer bei dem auch Ecsta­­sy-Table­t­­ten umfas­sen­den Fall des uner­laub­ten

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Ecsta­sy – und die nicht gerin­ge Men­ge

Den Grenz­wert der "nicht gerin­gen Men­ge" bei Ecsta­­sy-Table­t­­ten sieht der Bun­des­ge­richts­hof nach wie vor bei 30 Gramm MDMA-Base . Aus dem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs vom 03.12 2008 ergibt sich nichts ande­res. Der Bun­des­ge­richts­hof hat dort aus­drück­lich offen gelas­sen, ob die nicht gerin­ge Men­ge der Amphe­t­a­min-Deri­va­­te (MDA, MDMA, MDE) in Über­ein­stim­mung

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XTC-Han­del – und die Anzahl an Pil­len

Fest­stel­lun­gen ledig­lich zur Anzahl der zu Han­dels­zwe­cken erwor­be­nen Ecsta­­sy-Table­t­­ten rei­chen nicht aus, um ein uner­laub­tes Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge zu bele­gen. Die Wirk­stoff­kon­zen­tra­tio­nen und kom­bi­na­tio­nen bei den als Ecsta­sy ver­trie­be­nen Mit­teln schwan­ken in der Pra­xis sehr. Allein aus der Anzahl der erwor­be­nen Tablet­ten las­sen sich daher in

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BTM-Han­del – und die Fest­stel­lung des Wirk­stoff­ge­halts

Das Unrecht einer Betäu­bungs­mit­tel­straf­tat und die Schuld des Täters wer­den durch den Wirk­stoff­ge­halt und die Wirk­stoff­men­ge der jeweils gehan­del­ten Dro­gen maß­geb­lich bestimmt, wes­halb hier­zu regel­mä­ßig kon­kre­te Fest­stel­lun­gen zu tref­fen sind . Ste­hen die tat­ge­gen­ständ­li­chen Betäu­bungs­mit­tel für eine Unter­su­chung nicht mehr zur Ver­fü­gung, so muss das Gericht unter Berück­sich­ti­gung ande­rer sicher

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Psy­cho­ly­ti­sche Psy­cho­the­ra­pie

Die Psy­cho­ly­ti­sche Psy­cho­the­ra­pie oder Psy­cho­ly­ti­sche The­ra­pie bezeich­net ein vom wis­sen­schaft­li­chen Main­stream abge­lehn­tes Behand­lungs­ver­fah­ren ("Sub­­­stanz-unter­­stüt­z­­te Psy­cho­the­ra­pie"), bei der Stof­fe aus der Grup­pe der Psy­che­de­li­ka – wie etwa LSD, Psi­lo­cy­bin, Mes­ca­lin und Ket­amin – sowie der Empa­tho­ge­ne – wie bei­spiels­wei­se MDMA ("Ecsta­sy") -, ver­wen­det wer­den, die eine bewusst­seins­ver­än­dern­de Wir­kung, aber kein bzw.

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