Grund­stücks­be­wer­tung im Ertrags­wert­ver­fah­ren – und der Miet­spie­gel

Eine Zurück­rech­nung der bei der Bewer­tung im Ertrags­wert­ver­fah­ren zugrun­de zu legen­den Mie­ten aus aktu­el­len Miet­spie­geln ist nicht zuläs­sig. Die Bewer­tung bebau­ter Grund­stü­cke erfolgt abhän­gig von der Grund­stücks­art (§ 75 BewG) nach Maß­ga­be des § 76 BewG im Regel­fall im Ertrags­wert­ver­fah­ren, in Aus­nah­me­fäl­len im Sach­wert­ver­fah­ren. Das Ertrags­wert­ver­fah­ren gilt nach § 76

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Schrott­im­mo­bi­li­en – und die Kennt­nis der Bank

Die Kennt­nis einer Bank von einem gro­ben Miss­ver­hält­nis zwi­schen Kauf­preis und Ver­kehrs­wert einer von ihr finan­zier­ten Immo­bi­lie ergibt sich nicht aus ihrer Kennt­nis von der für die Immo­bi­lie erziel­ten Jah­res­net­to­mie­te im Wege eines auf schlich­ter Ver­viel­fäl­ti­gung der Net­to­mie­te mit einem frei gegrif­fe­nen Fak­tor beru­hen­den "ver­ein­fach­ten Ertrags­wert­ver­fah­rens". Eine Bank trifft aus­nahms­wei­se

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Die ange­mes­se­nen Bar­ab­fin­dung beim Squee­ze out – und ihre gericht­li­che Bestim­mung

Eine empi­risch genaue Fest­le­gung der Markt­ri­si­ko­prä­mie ist – nach dem aktu­el­len Stand der Wis­sen­schaft – nicht mög­lich. Die Bestim­mung des Beta­fak­tors erfolgt unter Berück­sich­ti­gung des unter­neh­mens­ei­ge­nen Beta­fak­tors und der Beta­fak­to­ren von Peer Groups. Der Wachs­tums­ab­schlag muss nicht not­wen­dig der erwar­te­ten Infla­ti­ons­ra­te ent­spre­chen. Ange­mes­sen ist eine Abfin­dung, die dem aus­schei­den­den Aktio­när

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Grund­stücks­be­wer­tung in der Erb­schafts­steu­er

Der Bewer­tung eines bebau­ten Grund­stücks für Zwe­cke der Erb­schaft­steu­er ist nach der bis 2006 gel­ten­den Rechts­la­ge regel­mä­ßig auch dann die im Durch­schnitt der letz­ten drei Jah­re vor dem Besteue­rungs­zeit­punkt erziel­te Mie­te zugrun­de zu legen, wenn die­se nied­ri­ger als die übli­che Mie­te war und die Ver­mie­tung zwi­schen ver­bun­de­nen Unter­neh­men erfolg­te. Der

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Basis­zins für das ver­ein­fach­te Ertrags­wert­ver­fah­ren

Die steu­er­li­che Bewer­tung nicht notier­ter Antei­le an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten und des Betriebs­ver­mö­gens erfolg­te seit Genera­tio­nen von Steu­er­be­ra­tern stets nach dem Stutt­gar­ter Ver­fah­ren. Nun­mehr gilt hier­für § 203 BewG, wonach die Bewer­tung anhand eines ver­ein­fach­ten Ertrags­wert­ver­fah­rens zu erfol­gen hat. Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat nun den Basis­zins für die Anwen­dung des ver­ein­fach­ten Ertrags­wert­ver­fah­rens bekannt

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