Erprobung neuer Untersuchungsmethoden - zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse

Erpro­bung neu­er Unter­su­chungs­me­tho­den – zu Las­ten der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se

Eine Unter­su­chungs­me­tho­de besitzt das "Poten­zi­al einer erfor­der­li­chen Behand­lungs­al­ter­na­ti­ve", wenn ihr Nut­zen weder ein­deu­tig belegt noch ihre Schäd­lich­keit oder Unwirk­sam­keit fest­ge­stellt wer­den kann, die Metho­de auf­grund ihres Wirk­prin­zips und der bis­her vor­lie­gen­den Erkennt­nis­se aber mit der Erwar­tung ver­bun­den ist, dass sie eine effek­ti­ve­re Behand­lung ermög­li­chen kann. Erfor­der­lich ist fer­ner, dass die

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Gesetzliche Krankenversicherung - und die normative Zuständigkeit des Gemeinsamen Bundesausschusses

Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung – und die nor­ma­ti­ve Zustän­dig­keit des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen ein Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts1 zur Ver­sa­gung von The­ra­pie­kos­ten durch die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und gegen die nor­ma­ti­ven Zustän­dig­kei­ten des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses als unzu­läs­sig ver­wor­fen. Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts genüg­te die Ver­fas­sungs­be­schwer­de ins­be­son­de­re nicht den Begrün­dungs­an­for­de­run­gen, nach denen eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de sich ein­ge­hend mit den ange­foch­te­nen

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Gesetzliche Krankenversicherung und die Kostenerstattung wegen Systemversagens

Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und die Kos­ten­er­stat­tung wegen Sys­tem­ver­sa­gens

Die Kos­ten einer not­wen­di­gen ambu­lan­te hyper­ba­re Sauerstoff-(HBO)-Therapie sind für Mit­glie­der der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung bei ischä­mi­schem dia­be­ti­schem Fuß­syn­drom von der Kran­ken­kas­se zu tra­gen. Für die­se Indi­ka­ti­on bedurf­te die neue Behand­lungs­me­tho­de aus­nahms­wei­se wegen Sys­tem­ver­sa­gens kei­ner posi­ti­ven Emp­feh­lung des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses (GBA) und kei­ner Auf­nah­me in den ein­heit­li­chen Bewer­tungs­maß­stab. Damit gab das Bun­des­so­zi­al­ge­richt

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Rhythmische Massagen

Rhyth­mi­sche Mas­sa­gen

Von der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se sind Behand­lungs­me­tho­den, Arz­n­ei- und Heil­mit­tel der „beson­de­ren The­ra­pie­rich­tun­gen“, zu denen auch die anthro­po­so­phi­schen Medi­zin gehört, nur bei posi­ti­ver Bewer­tung durch den Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss zu leis­ten. Im Fall der rhyth­mi­schen Mas­sa­ge, die in der anthro­po­so­phi­schen Medi­zin ange­wandt wird, hat es bis­lang kei­ne Äuße­rung des Bun­des­aus­schus­ses gege­ben, so

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Mindestmenge für künstliche Kniegelenke

Min­dest­men­ge für künst­li­che Knie­ge­len­ke

Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg in Pots­dam hat eine vom Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss für Kran­ken­häu­ser fest­ge­leg­te Min­dest­men­ge von 50 Knie­ge­­lenk-Total­en­do­­pro­the­­sen („künst­li­ches Knie­ge­lenk“) für unwirk­sam erklärt. Min­dest­men­gen für sta­tio­nä­re Kran­ken­haus­leis­tun­gen die­nen nach der gesetz­ge­be­ri­schen Inten­ti­on der Qua­li­täts­si­che­rung („Übung macht den Meis­ter“). Es gibt sie z.B. im Bereich der Leber- und Nie­ren­trans­plan­ta­ti­on, aber auch der

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Keine Protonentherapie bei Brustkrebs

Kei­ne Pro­to­nen­the­ra­pie bei Brust­krebs

Bei Brust­krebs darf eine Pro­to­nen­be­strah­lung nicht auf Kos­ten der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung durch­ge­führt wer­den. Eine der­ar­ti­ge The­ra­pie von Mam­ma­kar­zi­no­men an Stel­le der bis­lang übli­chen Bestrah­lung mit Pho­to­nen (Rönt­gen­strah­len) ist nur im Rah­men kli­ni­scher Stu­di­en mög­lich, in denen Wirk­sam­keit und Neben­wir­kun­gen genau­er erforscht wer­den. Dies hat jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­den und damit

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