Widersprüche zwischen einem Privatgutachter und dem gerichtlichem Sachverständigen

Wider­sprü­che zwi­schen einem Pri­vat­gut­ach­ter und dem gericht­li­chem Sach­ver­stän­di­gen

Das Gericht ist nicht ver­pflich­tet, den Pri­vat­gut­ach­ter zur Erör­te­rung zu laden und dem gericht­li­chen Sach­ver­stän­di­gen gegen­über­zu­stel­len. Es reicht aus, dass es Wider­sprü­che in den fach­li­chen Äuße­run­gen durch Ein­ho­lung einer schrift­li­chen Stel­lung­nah­me des gericht­li­chen Sach­ver­stän­di­gen auf­klärt. Da der gericht­li­che Sach­ver­stän­di­ge die ein­zel­nen Punk­te des Pri­vat­gut­ach­tens nach­voll­zieh­bar und schlüs­sig beant­wor­tet hat, war

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Kosten eines Sachverständigengutachtens - und der Aufwand für Simulationssoftware

Kos­ten eines Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens – und der Auf­wand für Simu­la­ti­ons­soft­ware

Der Auf­wand für ein selbst­ent­wi­ckel­tes Soft­ware­pro­gramm stellt kei­ne auf­ge­wen­de­ten beson­de­ren Kos­ten dar, die nach § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 JVEG geson­dert ersatz­fä­hig wären. Simu­la­ti­ons­soft­ware, mit der Modell­an­nah­men berech­net wer­den kön­nen, gehört zur ange­mes­se­nen tech­ni­schen Aus­stat­tung eines hydro­lo­gi­schen Gut­ach­ters. Die Kos­ten für sie sind übli­che Gemein­kos­ten, die mit der stun­den­satz­mä­ßi­gen Ver­gü­tung

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Kindeswohlgefährdung - und die Sachverständigenvergütung

Kin­des­wohl­ge­fähr­dung – und die Sach­ver­stän­di­gen­ver­gü­tung

Der im Rah­men eines Ver­fah­rens zur Prü­fung erfor­der­li­cher Maß­nah­men gemäß § 1666 BGB aus­drück­lich auch zu den Vor­aus­set­zun­gen für eine Rück­füh­rung meh­re­rer vor­über­ge­hend in unter­schied­li­chen Ein­rich­tun­gen unter­ge­brach­ter Kin­der in die Her­kunfts­fa­mi­lie befrag­te Sach­ver­stän­di­ge kann die erfor­der­li­che Abklä­rung mit den maß­geb­li­chen Per­so­nen (Ver­ant­wort­li­che des Jugend­hil­fe­trä­gers, Pfle­ge­kin­der­dienst, Bereit­schafts­pfle­ge­müt­ter, Mit­ar­bei­ter der Sozi­al­päd­ago­gi­sche Fami­li­en­hil­fe,

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Sachverständigenvergütung - und die 3-Monatsfrist

Sach­ver­stän­di­gen­ver­gü­tung – und die 3‑Monatsfrist

Der Beginn der drei­mo­na­ti­gen Aus­schluss­frist für den Ver­gü­tungs­an­trag des Sach­ver­stän­di­gen setzt zumin­dest vor­aus, dass die Her­an­zie­hung des Sach­ver­stän­di­gen abge­schlos­sen ist (hier: ein­schließ­lich Durch­sicht des Pro­to­kolls und Geneh­mi­gung sei­ner Erklä­run­gen). Zwar bestimmt sich der Frist­be­ginn grund­sätz­lich und vor­ran­gig nach den hier­für getrof­fe­nen Spe­zi­al­re­ge­lun­gen des § 2 Abs. 1 Satz 2 JVEG. Deren Frist­be­ginn deckt

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Gerichtliche Festsetzung der Sachverständigen-Vergütung

Gericht­li­che Fest­set­zung der Sach­ver­stän­di­gen-Ver­gü­tung

Bei der Fest­set­zung der Sach­­ver­­­stän­­di­gen-Ver­­gü­­tung durch Beschluss des (Beweisaufnahme-)Gerichts han­delt sich nicht um ein Erin­­ne­­rungs- oder kon­tra­dik­to­ri­sches Ver­fah­ren; das Gericht ent­schei­det durch Beschluss, soweit es dies für ange­mes­sen hält, unab­hän­gig davon, ob bereits eine Ent­schei­dung des Urkunds­be­am­ten vor­liegt. Der Antrag des vom Gericht beauf­trag­ten Sach­ver­stän­di­gen auf Fest­set­zung sei­ner Ver­gü­tung durch

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Der Sachverständige - und die eingezahlten Gerichtskostenvorschüsse

Der Sach­ver­stän­di­ge – und die ein­ge­zahl­ten Gerichts­kos­ten­vor­schüs­se

Mit der Pflicht des Sach­ver­stän­di­gen zur Prü­fung ein­ge­zahl­ter Vor­schüs­se im Rah­men von § 13 JVEG hat­te sich aktu­ell das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he befasst. Anlass hier­für bot ein Ver­fah­ren, in dem einer Par­tei, dem Beklag­ten, Pro­zess­kos­ten­hil­fe bewil­ligt wor­den war: Die beson­de­re Ver­gü­tung nach § 13 JVEG kann nur gewährt wer­den, wenn deren

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Grobes Verschulden des Gerichtssachverständigen

Gro­bes Ver­schul­den des Gerichts­sach­ver­stän­di­gen

Es exis­tiert kein all­ge­mei­ner Satz, wonach von einem gro­ben Ver­schul­den des Gerichts­sach­ver­stän­di­gen nicht die Rede sein kön­ne, wenn das Gericht des Aus­gangs­pro­zes­ses die gegen den Sach­ver­stän­di­gen und sein Gut­ach­ten erho­be­nen Vor­wür­fe geprüft und nicht für durch­grei­fend erach­tet hat. Eine sol­che gericht­li­che "Bil­li­gung" schließt ein gro­bes Ver­schul­den des Sach­ver­stän­di­gen nicht aus.

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