Der Auskunftsanspruch des ausscheidenden Kommanditisten - und die Beschwer

Der Aus­kunfts­an­spruch des aus­schei­den­den Kom­man­di­tis­ten – und die Beschwer

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs bemisst sich der gemäß §§ 2, 3 ZPO nach frei­em Ermes­sen fest­zu­set­zen­de Beschwer­de­wert für das Rechts­mit­tel der zur Aus­kunfts­er­tei­lung ver­ur­teil­ten Per­son nach ihrem Inter­es­se, die Aus­kunft nicht ertei­len zu müs­sen. Dabei ist im Wesent­li­chen dar­auf abzu­stel­len, wel­chen Auf­wand an Zeit und Kos­ten die Ertei­lung der Aus­kunft

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Die Geschäftsführung des Komplementärs - und das Informationsrecht des Kommanditisten

Die Geschäfts­füh­rung des Kom­ple­men­tärs – und das Infor­ma­ti­ons­recht des Kom­man­di­tis­ten

Das in § 166 Abs. 3 HGB gere­gel­te außer­or­dent­li­che Infor­ma­ti­ons­recht des Kom­man­di­tis­ten ist nicht auf Aus­künf­te beschränkt, die der Prü­fung des Jah­res­ab­schlus­ses die­nen oder zum Ver­ständ­nis des Jah­res­ab­schlus­ses erfor­der­lich sind. Viel­mehr erwei­tert § 166 Abs. 3 HGB das Infor­ma­ti­ons­recht des Kom­man­di­tis­ten bei Vor­lie­gen eines wich­ti­gen Grun­des auch auf Aus­künf­te über die Geschäfts­füh­rung

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Rückstellung wegen der Aufbewahrungspflicht für Geschäftsunterlagen

Rück­stel­lung wegen der Auf­be­wah­rungs­pflicht für Geschäfts­un­ter­la­gen

Eine Rück­stel­lung für die Ver­pflich­tung zur Auf­be­wah­rung von Geschäfts­un­ter­la­gen kann Finan­zie­rungs­kos­ten (Zin­sen) für die zur Auf­be­wah­rung genutz­ten Räu­me auch dann ent­hal­ten, wenn die Anschaffung/​Herstellung der Räu­me nicht unmit­tel­bar (einzel-)finanziert wor­den ist, son­dern der Auf­be­wah­rungs­pflich­ti­ge (hier: eine Spar­kas­se) sei­ne gesam­ten liqui­den Eigen- und Fremd­mit­tel in einen "Pool" gege­ben und hier­aus sämt­li­che

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Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen

Rück­stel­lun­gen für die Auf­be­wah­rung von Geschäfts­un­ter­la­gen

Rück­stel­lun­gen für die Auf­be­wah­rung von Geschäfts­un­ter­la­gen müs­sen die vor­aus­sicht­li­chen Aus­son­de­rungs­mög­lich­kei­ten berück­sich­ti­gen. Im Regel­fall kann dabei eine durch­schnitt­li­chen Rest­auf­be­wah­rungs­dau­er von 5½ Jah­ren ange­setzt wer­den. In dem vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall betreibt der Klä­ger eine Apo­the­ke und erzielt hier­aus Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb. Für die Auf­be­wah­rung von Geschäfts­un­ter­la­gen bil­de­te er im Jah­res­ab­schluss des

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Aufbewahrungspflichten bei Bargeschäften

Auf­be­wah­rungs­pflich­ten bei Bar­ge­schäf­ten

Bei Bar­geld­ge­schäf­ten, wie sie übli­cher­wei­se im Ein­zel­han­del, in der Gas­tro­no­mie oder auch bei Taxi­un­ter­neh­men vor­kom­men, gel­ten inzwi­schen stren­ge­re Kri­te­ri­en für die Auf­be­wah­rung der Unter­la­gen. Beson­ders betrof­fen hier­von sind Unter­neh­mer, die mit Hil­fe von Regis­trier­kas­sen oder PC-gestüt­z­­ten Kas­sen­sys­te­men, mit Taxa­me­tern und Weg­stre­cken­zäh­lern ihre Bar­ein­nah­men ermit­teln. Unter­la­gen, die mit sol­chen Gerä­ten erstellt

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Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen

Rück­stel­lung für die Auf­be­wah­rung von Geschäfts­un­ter­la­gen

Kauf­leu­te haben (wie auch Selb­stän­di­ge) ihre Geschäfts­un­ter­la­gen für 10 Jah­re auf­zu­be­wah­ren. Wegen der hier­für anfal­len­den Kos­ten kann im Jah­res­ab­schluss eine Rück­stel­lung pas­si­viert wer­den. Nach einem aktu­el­len Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts bemisst sich die Höhe die­se Rück­stel­lung nach dem 5,5fachen der jähr­lich anfal­len­den Kos­ten. Die­se Rück­stel­lung ist gemäß § 6 Abs. 1 Nr.

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