Gewaltopferentschädigung bei sexuellem Missbrauch in der Kindheit

Gewalt­op­fer­ent­schä­di­gung bei sexu­el­lem Miss­brauch in der Kind­heit

Ein Ent­schä­di­gungs­an­spruch nach dem OEG setzt zunächst vor­aus, dass die all­ge­mei­nen Tat­be­stands­merk­ma­le des § 1 Abs 1 S. 1 OEG gege­ben sind . Danach erhält eine natür­li­che Per­son ("wer"), die im Gel­tungs­be­reich des OEG durch einen vor­sätz­li­chen, rechts­wid­ri­gen tät­li­chen Angriff eine gesund­heit­li­che Schä­di­gung erlit­ten hat, wegen der gesund­heit­li­chen und wirt­schaft­li­chen Fol­gen auf Antrag

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Gewaltopferentschädigung und die glaubhaften Angaben des Opfers

Gewalt­op­fer­ent­schä­di­gung und die glaub­haf­ten Anga­ben des Opfers

Nach dem Opfer­ent­schä­di­gungs­ge­setz kann eine Per­son Ver­sor­gungs­leis­tun­gen bean­spru­chen, wenn sie infol­ge eines vor­sätz­li­chen, rechts­wid­ri­gen tät­li­chen Angriffs eine gesund­heit­li­che Schädi­gung erlit­ten hat. Dabei kann die Glaub­haft­ma­chung des schä­di­gen­den Vor­gan­ges durch das Opfer aus­rei­chen: Der Ent­schei­dung über die Gewäh­rung einer Beschä­dig­ten­ren­te nach dem Opfer­ent­schä­di­gungs­ge­setz sind, wie jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt klar­ge­stellt hat, die

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Die Beschädigten-Grundrente und die Asylbewerberleistungen

Die Beschä­dig­ten-Grund­ren­te und die Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen

Die Beschä­­di­g­­ten-Grun­d­­ren­­te nach dem Opferent­schädigungsgesetz ist nicht dem Ein­kom­men im Sin­ne des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes zuzu­rech­nen. So die Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge des Lan­de­krei­ses Schwein­furt auf Erstat­tung zuviel­ge­zahl­ter Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen. Die bei­gela­de­ne Bezie­he­rin von Grund­leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz wur­de im Dezem­ber 2001 Opfer von Gewalt­ta­ten. Auf ihren

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Mitverursachung und leichtfertige Selbstgefährdung bei der Gewaltopferentschädigung

Mit­ver­ur­sa­chung und leicht­fer­ti­ge Selbst­ge­fähr­dung bei der Gewalt­op­fer­ent­schä­di­gung

Auch ohne eine Straf­tat began­gen zu haben, kann der Tat­bei­trag eines Opfers wesent­lich mit­ur­säch­lich i.S. des § 2 Abs. 1 Satz 1, ers­ter Halb­satz OEG sein, wenn sich das Opfer in unmit­tel­ba­rem Zusam­men­hang mit der Tat­be­ge­hung bewusst oder leicht­fer­tig, d.h. grob fahr­läs­sig, durch ein schwer­wie­gen­des vor­werf­ba­res Ver­hal­ten der Gefahr einer Gewalt­tat aus­ge­setzt

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Schönheitsoperation führt zu Gewaltopferentschädigung

Schön­heits­ope­ra­ti­on führt zu Gewalt­op­fer­ent­schä­di­gung

Hat jemand durch einen vor­sätz­li­chen, rechts­wid­ri­gen tät­li­chen Angriffs eine gesund­heit­li­che Schädi­gung erlit­ten, kann er Ver­sor­gungs­leis­tun­gen nach dem Opfer­ent­schä­di­gungs­ge­setz bean­spruchen. Unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen gilt dies auch für einen Pati­en­ten, des­sen Gesund­heit durch eine miss­lun­ge­ne Schön­heits­ope­ra­ti­on beein­träch­tigt wor­den ist. In einem jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall litt die Klä­ge­rin an erheb­li­chem Über­ge­wicht,

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