Wahl­fest­stel­lung zwi­schen (gewerbs­mä­ßig began­ge­nem) Dieb­stahl und gewerbs­mä­ßi­ger Heh­le­rei

Die Wahl­fest­stel­lung zwi­schen (gewerbs­mä­ßig began­ge­nem) Dieb­stahl und gewerbs­mä­ßi­ger Heh­le­rei ver­stößt nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts nicht gegen das Grund­ge­setz. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Ver­fas­sungs­be­schwer­de alter­na­tiv wegen (gewerbs­mä­ßig began­ge­nen) Dieb­stahls oder gewerbs­mä­ßi­ger Heh­le­rei Ver­ur­teil­ter nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de betrifft die Fra­ge, ob die geset­zes­al­ter­na­ti­ve

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Gewerbs­mä­ßi­ger Dieb­stahl – auch ohne Ver­kaufs­ab­sicht

Gewerbs­mä­ßig­keit im Sin­ne von § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StGB setzt nicht vor­aus, dass der Täter die Tat­beu­te ver­kau­fen will. Eine nicht nur vor­über­ge­hen­de Ein­nah­me­quel­le von eini­gem Umfang kann sich auch ver­schaf­fen, wer wie­der­holt in straf­recht­lich rele­van­ter Wei­se erlang­te Güter für sich ver­wen­det, um sich so die Kos­ten für deren

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Dieb­stahl – und die Gewerbs­mä­ßig­keit

Von Gewerbs­mä­ßig­keit ist aus­zu­ge­hen, wenn der Täter in der Absicht han­delt, sich durch wie­der­hol­te Tat­be­ge­hung eine fort­lau­fen­de Ein­nah­me­quel­le von eini­ger Dau­er und eini­gem Umfang zu ver­schaf­fen. Liegt die­se Absicht vor, ist bereits die ers­te Tat als gewerbs­mä­ßig began­gen ein­zu­stu­fen, auch wenn es ent­ge­gen der ursprüng­li­chen Absicht des Täters nicht zu

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Ban­den­dieb­stahl – und die Gewerbs­mä­ßig­keit

§ 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StGB tritt hin­ter § 244 StGB zurück. Gewerbs­mä­ßig­keit der Tat­be­ge­hung kann aber gege­be­nen­falls als Straf­zu­mes­sungs­as­pekt berück­sich­tigt wer­den. Von Gewerbs­mä­ßig­keit ist aus­zu­ge­hen, wenn der Täter in der Absicht han­delt, sich durch wie­der­hol­te Tat­be­ge­hung eine fort­lau­fen­de Ein­nah­me­quel­le von eini­ger Dau­er und eini­gem Umfang zu ver­schaf­fen. Liegt die­se

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Gewerbs­mä­ßi­ger Woh­nungs­ein­bruchs­dieb­stahl

Der sich aus dem gewerbs­mä­ßi­gen Han­deln des Ange­klag­ten erge­ben­de Erschwe­rungs­grund des § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StGB tritt hin­ter den Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand des § 244 Abs. 1 Nr. 3 StGB zurück . Die straf­schär­fen­de Berück­sich­ti­gung der gewerbs­mä­ßi­gen Tat­be­ge­hung ist aus Rechts­grün­den gleich­wohl nicht zu bean­stan­den, weil das gestei­ger­te Unrecht eines Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls in kei­nem

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