Lichtensteinische Vermögensverwaltung - und deutscher Gerichtsstand

Lich­ten­stei­ni­sche Ver­mö­gens­ver­wal­tung – und deut­scher Gerichts­stand

Nach § 29c Abs. 1 Satz 1 ZPO ist für Kla­gen aus Haus­tür­ge­schäf­ten im Sin­ne des § 312 BGB das Gericht zustän­dig, in des­sen Bezirk der Ver­brau­cher zur Zeit der Kla­ge­er­he­bung sei­nen Wohn­sitz, in Erman­ge­lung eines sol­chen sei­nen gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat (jetzt: beson­de­rer Gerichts­stand für Kla­gen aus außer­halb von Geschäfts­räu­men geschlos­se­nen Ver­trä­gen;

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Der auf der Handwerksmesse geschlossene Kaufvertrag

Der auf der Hand­werks­mes­se geschlos­se­ne Kauf­ver­trag

Der Gesetz­ge­ber räumt bei soge­nann­ten Haus­tür­ge­schäf­ten ein Wider­rufs­recht ein, unter das auch Ver­trags­ab­schlüs­se im Rah­men von Frei­zeit­ver­an­stal­tun­gen fal­len. Die Inter­na­tio­na­le Hand­werks­mes­se zählt nicht zu den Frei­zeit­ver­an­stal­tun­gen, so dass bei einem dort geschlos­se­nen Kauf­ver­trag kein Wider­rufs­recht nach den Grund­sät­zen der Haus­tür­ge­schäf­te gege­ben ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in

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Vertragsfortsetzung nach Widerruf - und die Folgen

Ver­trags­fort­set­zung nach Wider­ruf – und die Fol­gen

Es kann sich nicht mehr auf einen Wider­ruf nach dem Haus­tür­wi­der­rufs­ge­setz beru­fen, wer selbst ent­ge­gen dem Wider­ruf gehan­delt hat und den Ver­trag still­schwei­gend und bewusst fort­ge­setzt hat. Ein erneu­ter Wider­ruf ist danach nicht mehr mög­lich, da inso­weit das Wider­rufs­recht durch den ers­ten Wider­ruf und die danach erfolg­te Ver­trags­fort­set­zung ver­braucht ist.

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Widerruf des Telefonanbieterwechsels

Wider­ruf des Tele­fon­an­bie­ter­wech­sels

Es stellt eine ver­bo­te­ne geziel­te Behin­de­rung des Mit­be­wer­bers auf dem Tele­fon­dienst­leis­tungs­sek­tor dar, wenn gegen­über dem ehe­ma­li­gen Tele­fon­dienst­leis­ter die Kün­di­gung vom neu­en Dienst­leis­ter vor Ablauf der Wider­rufs­frist aus­ge­spro­chen wird. So die Ent­schei­dung des Land­ge­richts Frei­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall von wett­be­werbs­recht­li­chen Unter­las­sungs­an­sprü­chen der Klä­ge­rin. Sie wirft der Beklag­ten ein unlau­te­res

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Wirksamkeit einer Widerrufserklärung

Wirk­sam­keit einer Wider­rufs­er­klä­rung

Eine Wider­rufs­be­leh­rung, die den Anfor­de­run­gen einer Erklä­rung über die Rechts­fol­gen genügt, kann sich nicht dar­auf beschrän­ken, allein die Ver­pflich­tun­gen des Wider­ru­fen­den wie­der­zu­ge­ben. Eine voll­stän­di­ge Beleh­rung muss sich auch auf die wesent­li­chen Rech­te des Wider­ru­fen­den erstre­cken. So hat das Amts­ge­richt Kehl in fol­gen­dem Fall ent­schie­den: Eine Fonds­ge­sell­schaft klagt vor dem Amts­ge­richt

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Kommanditbeteiligung als Haustürgeschäft

Kom­man­dit­be­tei­li­gung als Haus­tür­ge­schäft

Auch wenn ein Ver­trag über die Betei­li­gung an einem in der Rechts­form der Kom­man­dit­ge­sell­schaft orga­ni­sier­ten Ver­mö­gens­fonds im Rah­men eines Haus­tür­ge­schäfts zustan­de gekom­men ist, kann eine Kla­ge gegen ein Wirt­schafts­prü­fungs­un­ter­neh­men, das vom Anle­ger wegen Ver­let­zung von Pflich­ten aus einem mit der Kom­man­dit­ge­sell­schaft geschlos­se­nen Ver­trag über die Kon­trol­le der Mit­tel­ver­wen­dung in Anspruch

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Die Widerrufsbelehrung und die gezogenen Nutzungen

Die Wider­rufs­be­leh­rung und die gezo­ge­nen Nut­zun­gen

Eine Wider­rufs­be­leh­rung, die den Ver­brau­cher bei einem Haus­tür­ge­schäft nicht über die gegen­sei­ti­ge Pflicht zur Her­aus­ga­be gezo­ge­ner Nut­zun­gen belehrt, genügt nicht den Anfor­de­run­gen des § 312 Abs. 2 BGB an eine Beleh­rung über die Rechts­fol­gen des § 357 Abs. 1 und 3 BGB. Ent­behr­lich ist eine Beleh­rung über die Rechts­fol­gen des § 357 Abs.

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Widerrufsbelehrung und Fristbeginn

Wider­rufs­be­leh­rung und Frist­be­ginn

Eine einem Ver­brau­cher erteil­te Wider­rufs­be­leh­rung, die von einem unbe­fan­ge­nen rechts­un­kun­di­gen Leser dahin ver­stan­den wer­den kann, die Wider­rufs­frist wer­de unab­hän­gig von der Ver­trags­er­klä­rung des Ver­brau­chers bereits durch den blo­ßen Zugang des von einer Wider­rufs­be­leh­rung beglei­te­ten Ver­trags­an­ge­bots des Ver­trags­part­ners in Gang gesetzt, ent­spricht, wie der Bun­des­ge­richts­hof in einer aktu­el­len Ent­schei­dung fest­ge­stellt hat, nicht

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