Her­aus­ga­be eines Schlüs­sels – und die Rechts­mit­tel­be­schwer

Das für die Rechts­mit­tel­be­schwer maß­geb­li­che Inter­es­se der Par­tei, deren auf die Her­aus­ga­be eines Schlüs­sels gerich­te­ter Kla­ge­an­trag abge­wie­sen wor­den ist, rich­tet sich in aller Regel nach den Kos­ten eines Ersatz­schlüs­sels und nicht nach den Kos­ten einer Erneue­rung der gesam­ten Schließ­an­la­ge. Die Beschwer, die sich aus der Abwei­sung des Antrags auf Her­aus­ga­be

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Her­aus­ga­be­kla­ge mit Frist­be­stim­mung – Beschwer und Streit­wert

Die Rechts­mit­tel­be­schwer der Par­tei, die mit ihren auf Her­aus­ga­be sowie auf Scha­dens­er­satz für den Fall des frucht­lo­sen Frist­ab­laufs gerich­te­ten Kla­ge­an­trä­gen ins­ge­samt unter­le­gen ist, bemisst sich nach dem Antrag mit dem höhe­ren Wert; das­sel­be gilt in ana­lo­ger Anwen­dung von § 45 Abs. 1 Satz 3 GKG für die Bemes­sung des Streit­werts. Die­se grund­sätz­li­che

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Her­aus­ga­be­kla­gen – und die Frist­be­stim­mung

§ 510b ZPO fin­det nur Anwen­dung auf Anträ­ge, die auf die Vor­nah­me einer Hand­lung gerich­tet sind. Bei Her­aus­ga­be­an­sprü­chen rich­tet sich die Zuläs­sig­keit einer Frist­set­zung nach § 255 ZPO; ein zugleich gestell­ter Antrag auf Zah­lung von Scha­dens­er­satz unter der auf­lö­sen­den Bedin­gung des frucht­lo­sen Frist­ab­laufs ist – anders als in dem Ver­fah­ren

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Der Her­aus­ga­be­an­spruch – und sei­ne Titu­lie­rung

Bean­tragt ein Gläu­bi­ger, den Schuld­ner zur Her­aus­ga­be einer Sache zu ver­ur­tei­len, die­sem eine Frist zur Her­aus­ga­be der Sache zu set­zen und ihn wei­ter zu ver­ur­tei­len, nach frucht­lo­sem Ablauf der Frist Scha­dens­er­satz statt der Leis­tung zu zah­len, liegt in die­sem Antrag ein Ver­lan­gen auf Scha­dens­er­satz statt der Leis­tung, wenn der Gläu­bi­ger

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Her­aus­ga­be­kla­ge – und das für die Leis­tungs­kla­ge feh­len­de Rechts­schutz­be­dürf­nis

Das Recht­schutz­be­dürf­nis für die Erhe­bung einer Leis­tungs­kla­ge ergibt sich regel­mä­ßig bereits dar­aus, dass ein behaup­te­ter mate­ri­el­ler Anspruch, des­sen Exis­tenz für die Prü­fung des Inter­es­ses an sei­ner gericht­li­chen Durch­set­zung zu unter­stel­len ist, nicht erfüllt ist . Einer Kla­ge kann jedoch auch dann, wenn der behaup­te­te Anspruch noch nicht erfüllt sein soll­te,

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