Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­ben für den Chris­to­pher Street Day

Der Ver­an­stal­ter des Ber­li­ner Chris­to­pher Street Day (CSD) – ein gemein­nüt­zi­ger ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein – muss nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts kei­ne Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be ent­rich­ten für Künst­ler, die im Anschluss an die poli­ti­sche Demons­tra­ti­on im Rah­men des Abend­pro­gramms des CSD auf­tre­ten. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Streit­fall stell­te die beklag­te Deut­sche

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Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­ben für Kunst­för­de­rung durch das Land Ber­lin

Wer­den Sti­pen­dia­ten durch die Prä­sen­ta­ti­on von deren Wer­ken aus dem Bereich bil­den­de Kunst in öffent­li­chen Aus­stel­lun­gen durch ein Land geför­dert, so ist die­ses als Unter­neh­men im Sin­ne des KSVG dem Grun­de nach abga­be­pflich­tig, weil es Öffent­lich­keits­ar­beit für Drit­te iSv § 24 Abs 1 Satz 1 Nr 7 KSVG betreibt. So die Ent­schei­dung des

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Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be für Öffent­lich­keits­ar­beit

Ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein wird zur Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be her­an­ge­zo­gen, soweit er im Rah­men sei­ner Öffent­lich­keits­ar­beit nicht nur gele­gent­lich Auträ­ge an selb­stän­di­ge Künst­ler ver­gibt. Dies ent­schied das Sozi­al­ge­richt Dort­mund im Fal­le des For­schungs­in­sti­tuts Gerago­gik e.V. in Wit­ten auf des­sen Kla­ge gegen einen ent­spre­chen­den Her­an­zie­hungs­be­scheid der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund (DRV). Das Insti­tut hat­te u.a.

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Wer­be­fo­to­gra­fie ist bil­den­de Kunst

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt stuft im Rah­men der Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rung auch die Wer­be­fo­to­gra­fen als bil­den­de Künst­ler im Sin­ne des § 2 KSVG ein . Dies gilt unab­hän­gig davon, ob dem Wer­be­fo­to­gra­fen im kon­kre­ten Ein­zel­fall ein kunst­ty­pi­scher eigen­schöp­fe­ri­scher Gestal­tungs­spiel­raum zur Ver­fü­gung steht, ob die Foto­gra­fi­en tat­säch­lich eine künst­le­ri­sche Qua­li­tät besit­zen oder ob zumin­dest der Foto­graf

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Kei­ne Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be für Wer­be­spots von Pro­fi­sport­lern

Auf die Hono­ra­re von Pro­fi­sport­lern für die Mit­wir­kung in Wer­be­spots wird, wie jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­den hat, kei­ne Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be fäl­lig. Die kla­gen­de Gesell­schaft in dem jetzt vom BSG ent­schie­de­nen Fall ver­mark­tet die Per­sön­lich­keits­rech­te von Pro­fi­sport­lern. Durch ihre Ver­mittlung tra­ten die Pro­fi­bo­xer Vita­li und Wla­di­mir Klitsch­ko seit 2003 in verschie­denen Fernsehwerbe­spots auf,

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DSDS ist Kunst!

Die Kom­men­ta­re von Die­ter Boh­len und den ande­re Juro­ren in der Cas­­ting-Show "Deutsch­land sucht den Super­star" sind Kunst. Sagt das Sozi­al­ge­richt Köln. Hin­ter­grund die­ser Ent­chei­dung ist die Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be. Die für die Sozi­al­ver­si­che­rung der Künst­ler errich­te­te Künst­ler­so­zi­al­kas­se hat die Auf­ga­be, selb­stän­di­gen Künst­lern und Publi­zis­ten einen ähn­li­chen Schutz in der gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung

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