Gebäu­de-AfA – degres­siv oder nach tat­säch­li­cher Nut­zungs­dau­er?

Ein Wech­sel von der in Anspruch genom­me­nen degres­si­ven AfA gemäß § 7 Abs. 5 EStG zur AfA nach der tat­säch­li­chen Nut­zungs­dau­er gemäß § 7 Abs. 4 Satz 2 EStG ist nicht mög­lich. Wer die degres­si­ve Gebäu­­de-AfA in Anspruch genom­men hat, kann daher nach die­sem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht nach­träg­lich zur AfA nach der tat­säch­li­chen Nut­zungs­dau­er

Lesen

Abschrei­bung von Wind­parks

Ein Wind­park besteht aus meh­re­ren selb­stän­di­gen Wirt­schaft­gü­tern, die aber ein­heit­lich abzu­schrei­ben sind. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in Mün­chen und erstreck­te dabei in einem zwei­ten Urteil zudem gleich­zei­tig auch noch sei­ne restrik­ti­ve, zu Immo­bi­li­en­fonds ent­wi­ckel­te Recht­spre­chung auf Wind­kraft­fonds. Danach stel­len sämt­li­che Auf­wen­dun­gen im Zusam­men­hang mit der Errich­tung des Wind­kraft­fonds Anschaf­fungs­kos­ten

Lesen

Sofort abzieh­ba­rer Auf­wand bei der Schiff­fonds-Betei­li­gung

Auf­wen­dun­gen im Zusam­men­hang mit der Errich­tung eines n der Rechts­form einer GmbH Co. KG geführ­ten Schiffs­fonds – also ins­be­son­de­re Konzeptions‑, Gründungs‑, Finan­zie­­rungs- und Plat­zie­rungs­kos­ten – sind nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht sofort abzieh­bar, son­dern in vol­ler Höhe als Anschaf­fungs­kos­ten des Schiffs (Tank­schiff bzw. Con­tai­ner­schiff) zu behan­deln. Ange­sichts des hohen

Lesen

Nut­zungs­dau­er bei Zucker­rü­ben­lie­fer­rech­ten

Zucker­rü­ben­lie­fer­rech­te sind, wie der Bun­des­fi­nanz­hof in einem aktu­el­len Urteil bestä­tigt, abnutz­ba­re imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter. Das gilt unab­hän­gig davon, ob sie an den Betrieb oder an Akti­en gebun­den sind. Eine Schät­zung der Nut­zungs­dau­er auf zehn Jah­re ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht zu bean­stan­den. Abset­zun­gen für Abnut­zung (AfA) in glei­chen Jah­res­be­trä­gen sind

Lesen

Kabel und Zuwe­ge eines Wind­parks

Die Ver­ka­be­lung und die Zuwe­gung bil­den mit der Wind­kraft­an­la­ge nach einem Urteil des Schles­wig-Hol­stei­­ni­­schen Finanz­ge­richts kein ein­heit­li­ches Wirt­schafts­gut. Jedoch ist die Nut­zungs­dau­er der Zuwe­gung und der Ver­ka­be­lung der Nut­zungs­dau­er der WKA anzu­pas­sen, da die Zuwe­gung und die Ver­ka­be­lung mit Ablauf der betriebs­ge­wöhn­li­chen Nut­zungs­dau­er von 16 Jah­ren für die Wind­kraft­an­la­ge wirt­schaft­lich

Lesen

Eigen­heim­zu­la­ge

Bau­maß­nah­men an einem bestehen­den Gebäu­de kön­nen danach nur dann als Her­stel­lung einer Woh­nung i.S. des § 2 Satz 1 Eig­ZulG beur­teilt wer­den, wenn die­se Woh­nung bau­tech­nisch neu ist, wenn also das Gebäu­de in sei­ner wesent­li­chen Sub­stanz so ver­än­dert wird, dass die neu ein­ge­füg­ten Gebäu­de­tei­le dem Gesamt­ge­bäu­de das bau­tech­ni­sche Geprä­ge eines neu­en Gebäu­des

Lesen