Wenn nur der Chefarzt operieren soll

Wenn nur der Chef­arzt ope­rie­ren soll

Ein Pati­ent, der nur durch den Chef­arzt ope­riert wer­den will und nicht durch sei­nen Ver­tre­ter, hat dies bei sei­ner Ein­wil­li­gung zur Ope­ra­ti­on oder in sei­nem Wahl­leis­tungs­ver­trag hin­rei­chend deut­lich zu machen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Scha­dens­er­satz­kla­ge eines Pati­en­ten abge­wie­sen, der nach seiner

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Die nicht mehr gewünschte, aber durchgeführte OP

Die nicht mehr gewünsch­te, aber durch­ge­führ­te OP

Erscheint ein Pati­ent zum Ope­ra­ti­ons­ter­min, zu dem er zuvor die Ein­wil­li­gung erteilt hat­te aber sich nun ument­schie­den hat, reicht es für einen wirk­sa­men Wider­ruf der Ein­wil­li­gung nicht aus, den geän­der­ten Über­wei­sungs­schein zu über­ge­ben. Viel­mehr hat er sei­nen Sin­nes­wan­del gegen­über dem Ope­ra­teur oder sei­nen Ange­stell­ten deut­lich zu machen. Außer­dem ist es

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Aufklärung über alternative Behandlungsmethoden

Auf­klä­rung über alter­na­ti­ve Behandlungsmethoden

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist zwar die Wahl der Behand­lungs­me­tho­de pri­mär Sache des Arz­tes. Die Wah­rung des Selbst­be­stim­mungs­rechts des Pati­en­ten erfor­dert aber eine Unter­rich­tung über eine alter­na­ti­ve Behand­lungs­mög­lich­keit, wenn für eine medi­zi­nisch sinn­vol­le und indi­zier­te The­ra­pie meh­re­re gleich­wer­ti­ge Behand­lungs­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung ste­hen, die zu jeweils unter­schied­li­chen Belas­tun­gen des

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Der Arzt und seine Aufklärungspflicht

Der Arzt und sei­ne Aufklärungspflicht

Ein Pati­ent muss vor einer Ope­ra­ti­on über alle Risi­ken umfas­send und sach­ge­mäß auf­ge­klärt wer­den. Dazu gehört auch, dass der Arzt über ein sel­te­nes, den Pati­en­ten aber erheb­lich beein­träch­ti­gen­des Risi­ko des Ein­griffs auf­klärt. Es ist unzu­rei­chend, wenn in einem schrift­li­chen Auf­klä­rungs­for­mu­lar ohne wei­te­re Erläu­te­run­gen im Auf­klä­rungs­ge­spräch der blo­ße Hin­weis „Nerv­schä­di­gung“ vor­han­den ist.

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Ärztliche Aufklärungspflicht und die erneute Operation

Ärzt­li­che Auf­klä­rungs­pflicht und die erneu­te Operation

Eine erneu­te Auf­klä­rung ist ent­behr­lich, wenn der Pati­ent inner­halb kur­zer Zeit wie­der­holt ope­riert wer­den muss, vor der ers­ten Ope­ra­ti­on ord­nungs­ge­mäß auf­ge­klärt wor­den ist und sich gegen­über der ers­ten Ope­ra­ti­on kei­ne wesent­li­chen neu­en Risi­ken erge­ben . Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he, Urteil vom 28. Sep­tem­ber 2011 – 7 U 56/​10

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Operation nur durch Dr. X!

Ope­ra­ti­on nur durch Dr. X!

Will ein Pati­ent abwei­chend von den Grund­sät­zen des tota­len Kran­ken­haus­auf­nah­me­ver­trags sei­ne Ein­wil­li­gung in einen ärzt­li­chen Ein­griff auf einen bestimm­ten Arzt beschrän­ken, muss er sei­nen ent­spre­chen­den Wil­len ein­deu­tig zum Aus­druck brin­gen. Die abwei­chen­de Auf­fas­sung wird, so der Bun­des­ge­richts­hof in einer aktu­el­len Ent­schei­dung, den Grund­sät­zen, die für den so genann­ten tota­len Krankenhausaufnahmevertrag

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Aufklärungspflichten bei der Schönheits-OP

Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Schönheits-OP

Ins­be­son­de­re bei rein kos­me­ti­schen Ope­ra­tio­nen muss ein Arzt sei­nen Pati­en­ten beson­ders umfas­send und sorg­fäl­tig auf­klä­ren. Der Arzt muss dabei alle Kon­se­quen­zen und Risi­ken ohne Beschö­ni­gung und auch hin­rei­chend dras­tisch dar­stel­len. Wie weit die­se Auf­klä­rungs­pflicht geht, zeigt jetzt ein berufs­recht­li­ches Ver­fah­ren, das vom Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz als Berufs­ge­richt für Heil­be­ru­fe zu ent­schei­den war:

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