Ärzt­li­che Auf­klä­rungs­pflicht und die erneu­te Ope­ra­ti­on

Eine erneu­te Auf­klä­rung ist ent­behr­lich, wenn der Pati­ent inner­halb kur­zer Zeit wie­der­holt ope­riert wer­den muss, vor der ers­ten Ope­ra­ti­on ord­nungs­ge­mäß auf­ge­klärt wor­den ist und sich gegen­über der ers­ten Ope­ra­ti­on kei­ne wesent­li­chen neu­en Risi­ken erge­ben 1.

Ärzt­li­che Auf­klä­rungs­pflicht und die erneu­te Ope­ra­ti­on

Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he, Urteil vom 28. Sep­tem­ber 2011 – 7 U 56/​10

  1. BGH, NJW 2003, 2012 ff.; NJW 1994, 3009 ff.; OLG Düs­sel­dorf, VersR 2009, 546 f.[]