Finanztermingeschäfte mit einer später insolventen Bank

Finanz­ter­min­ge­schäf­te mit einer spä­ter insol­ven­ten Bank

Bestim­mun­gen in einem Rah­men­ver­trag für Finanz­ter­min­ge­schäf­te sind unwirk­sam, soweit sie $ 104 InsO wider­spre­chen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall strei­ten die Par­tei­en nach dem Ein­tritt der Insol­venz über das Ver­mö­gen der beklag­ten Bank um Ansprü­che aus zuvor geschlos­se­nen Opti­ons­ge­schäf­ten. Die Anle­ge­rin­nen hat­ten mit der beklag­ten Bank, einer Han­dels­ge­sell­schaft

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Altverluste aus Termingeschäften - und ihre Verrechnung mit Neuerträgen

Alt­ver­lus­te aus Ter­min­ge­schäf­ten – und ihre Ver­rech­nung mit Neu­er­trä­gen

Die in § 39 Abs. 1 KAGG ent­hal­te­ne Ver­wei­sung auf pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te (§ 23 EStG) führ­te nicht zur Anwen­dung der Rege­lung über die Ver­lust­ver­rech­nungs­be­schrän­kun­gen auf Ebe­ne des Invest­ment­fonds . Das Merk­mal des "Gewinns" in § 39 Abs. 1 Satz 1 KAGG i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG erfass­te auch einen zum Ende

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Glattstellung von Optionsgeschäften - und die Glattstellungsprämien

Glatt­stel­lung von Opti­ons­ge­schäf­ten – und die Glatt­stel­lungs­prä­mi­en

Prä­mi­en, die der Still­hal­ter für die Ein­räu­mung einer Opti­on (Eröff­nungs­ge­schäft) ver­ein­nahmt, unter­fal­len den sons­ti­gen Ein­künf­ten i.S. des § 22 Nr. 3 EStG 1990. Die vom Still­hal­ter sei­ner­seits gezahl­ten Prä­mi­en für den Erwerb gleich­ar­ti­ger, gegen­läu­fi­ger Optio­nen zur Glatt­stel­lung der eröff­ne­ten Posi­ti­on sind im Rah­men eines Gegen­ge­schäf­tes als hier­auf bezo­ge­ne Wer­bungs­kos­ten (§ 9 Abs.

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Erwerbsaufwendungen für verfallene Termingeschäfte - und der Verfall von Knock-out-Zertifikaten

Erwerbs­auf­wen­dun­gen für ver­fal­le­ne Ter­min­ge­schäf­te – und der Ver­fall von Knock-out-Zer­ti­fi­ka­ten

Ver­fällt eine Opti­on auto­ma­tisch mit dem Über­schrei­ten einer bestimm­ten Kurs­schwel­le durch den zugrun­de lie­gen­den Basis­wert, ist der Tat­be­stand des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG nicht erfüllt. Gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG sind pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te i.S. von § 22 Nr. 2 EStG auch Ter­min­ge­schäf­te, durch die der Steu­er­pflich­ti­ge einen

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Optionen - Kombinationsgeschäfte - Termingeschäfte

Optio­nen – Kom­bi­na­ti­ons­ge­schäf­te – Ter­min­ge­schäf­te

Eine Opti­ons­ein­räu­mung ist auch bei Abschluss eines sog. Kom­bi­na­ti­ons­ge­schäfts kein Ter­min­ge­schäft. Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te (§ 22 Nr. 2 EStG) sind gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te von Wirt­schafts­gü­tern, ins­be­son­de­re bei Wert­pa­pie­ren, bei denen der Zeit­raum zwi­schen Anschaf­fung und Ver­äu­ße­rung nicht mehr als ein Jahr beträgt. Zu den Wirt­schafts­gü­tern, die Gegen­stand

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