Besteue­rung von Opti­ons­ge­schäf­ten

Wer sich eine beacht­li­che Geld­sum­me zusam­men­ge­spart hat oder in den Genuss einer Erb­schaft gekom­men ist, wird nicht hoch­er­freut sein, wenn er sein Geld gewinn­brin­gend anle­gen möch­te. Gera­de bei einer kon­ser­va­ti­ven Anla­ge, wie z.B. einem Spar­buch sind kei­ne Gewin­ne zu erzie­len. Der­zeit sind die Zin­sen so extrem nied­rig, dass Alter­na­ti­ven sehr inter­es­sant wer­den kön­nen.

Besteue­rung von Opti­ons­ge­schäf­ten

Binä­re Optio­nen

Bei jeder Art der Geld­an­la­ge stellt sich die Fra­ge der Risi­ko­be­reit­schaft. Jeder hat für sich zu ent­schei­den, wel­ches Risi­ko, sein Geld zu ver­lie­ren, er ein­zu­ge­hen bereit ist, für einen spe­zi­el­len höhe­ren Zins­satz. Die Mög­lich­keit, viel Geld zu ver­die­nen steigt mit dem Risi­ko eines Ver­lust­ge­schäf­tes. Zu den ris­kan­te­ren Geld­ge­schäf­ten gehö­ren die binä­ren Optio­nen. Dar­un­ter ver­steht man ein Finanz­de­ri­vat. Binä­re Optio­nen zäh­len zu den Ter­min­ge­schäf­ten. Ver­ein­facht erklärt, bekommt der Käu­fer für ein vor­her fest­ge­leg­tes Ereig­nis einen fest­ge­leg­ten Betrag im Fall des Ein­tritts des Ereig­nis­ses. Tritt das Ereig­nis nicht ein, ver­liert der Käu­fer sein Geld, da die Opti­on ver­fällt. Bei die­sen sog. digi­ta­len Optio­nen gibt es ledig­lich die­se zwei Alter­na­ti­ven. Ent­we­der man erzielt einen hohen Gewinn oder man ver­liert sei­nen Ein­satz. Durch die­se ein­fa­che Struk­tur ist der Han­del mit den binä­ren Optio­nen schnell zu ver­ste­hen und wird auf­grund­des­sen immer belieb­ter.

Auch wenn man anneh­men könn­te, es han­delt sich um ein Glücks­spiel, kann man mit guten Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und fun­dier­tem Wis­sen sein Risi­ko ver­rin­gern und sei­ne Gewinn­chan­cen bere­chen­ba­rer machen. Dar­über­hin­aus ist es beson­ders für einen Anfän­ger wich­tig, dea­til­lier­te Vor­ab­infor­ma­tio­nen und kom­pe­ten­te Bera­tung wie sie z.B. unter http://www.binary24.de/ ange­bo­ten wird, zu erhal­ten.

Ver­steue­rung von Gewin­nen

Trotz des hohen Risi­kos han­delt es sich eben nicht um ein Glücks­spiel. Das hat auch Aus­wir­kun­gen auf die steu­er­recht­li­che Behand­lung von Gewin­nen aus einem Han­del mit binä­ren Optio­nen. Wäh­rend Gewin­ne aus einem Glücks­spiel steu­er­frei sind, sieht das beim Han­del mit binä­ren Optio­nen anders aus. Mit binä­ren Optio­nen sol­len nor­ma­ler­wei­se regel­mä­ßig Gewin­ne erzielt wer­den und genau die­se Regel­mä­ßig­keit steht der Ein­ord­nung als Glücks­spiel ent­ge­gen. All­ge­mein wer­den die Gewin­ne als risi­ko­rei­che Ter­min­ge­schäf­te ver­steu­ert wie Gewin­ne aus Wert­pa­pier­ge­schäf­ten. Denn es exis­tiert in Deutsch­land kei­ne Steu­er mit Namen "binä­re Optio­nen".

In wel­cher Art und Wei­se die Ver­steue­rung erfolgt, hängt u.a. davon ab, ob der Bro­ker sich im Inland oder im Aus­land befin­det. Besteht ein Frei­stel­lungs­auf­trag kann der Bro­ker im Inland z.B. eine fäl­li­ge Abgel­tungs­steu­er im Kun­den­auf­trag direkt an das Finanz­amt abfüh­ren. Sitz der Bro­ker im Aus­land ist der Kun­de für die Steu­er­zah­lung selbst ver­ant­wort­lich. Den Gewinn gibt der Steu­er­pflich­ti­ge in sei­ner Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung als Ein­nah­men bei der Anla­ge KAP an. Vom Finanz­amt wird dar­aus der gesam­te fäl­li­ge Steu­er­be­trag errech­net.