Prämiensparvertrag - und das Kündigungsrecht der Sparkasse

Prä­mi­en­spar­ver­trag – und das Kün­di­gungs­recht der Spar­kas­se

Bei einem Prä­mi­en­spar­ver­trag, bei dem die Prä­mi­en auf die Spar­bei­trä­ge stu­fen­wei­se bis zu einem bestimm­ten Spar­jahr stei­gen, ist das Recht der Spar­kas­se zur ordent­li­chen Kün­di­gung nach Nr. 26 Abs. 1 AGB-Spar­­kas­­sen bis zum Errei­chen der höchs­ten Prä­mi­en­stu­fe aus­ge­schlos­sen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof für drei im Jahr 1996 bzw.2004 abge­schlos­se­ne Prä­mi­en­spar­ver­trä­ge.

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Kündigung von  Prämiensparverträgen

Kün­di­gung von Prä­mi­en­spar­ver­trä­gen

Eine Bank kann einen Prä­mi­en­spar­ver­trag erst mit Errei­chen der höchs­ten Prä­mi­en­stu­fe kün­di­gen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall begehr­ten Bank­kun­den in der Haupt­sa­che die Fest­stel­lung des Fort­be­stan­des drei­er Spar­ver­trä­ge. Im Jahr 1996 warb die beklag­te Spar­kas­se für das „S‑Prämiensparen fle­xi­bel“ mit einer Wer­be­bro­schü­re, in der unter ande­rem eine Mus­ter­rech­nung

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Zinsberechnung in Prämiensparverträgen

Zins­be­rech­nung in Prä­mi­en­spar­ver­trä­gen

Der Bank steht bei Unwirk­sam­keit der Zins­än­de­rungs­klau­sel in einem Prä­mi­en­spar­ver­trag kein geschäfts­po­li­ti­sches Ermes­sen bei Fest­le­gung des statt des­sen gel­ten­den lau­fen­den Zins­sat­zes zu. Die ent­stan­de­ne Ver­trags­lü­cke ist viel­mehr im Wege einer ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung (§§ 133,157 BGB) durch Her­an­zie­hung von Zins­sät­zen zu schlie­ßen, die der Zins­ent­wick­lung des kon­kre­ten Prä­mi­en­spar­ver­trags mög­lichst nahe kom­men.

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Zinsberechnung in Prämiensparverträgen

Zins­be­rech­nung in Prä­mi­en­spar­ver­trä­gen

Ist die in einem Prä­mi­en­spar­ver­trag ver­wen­de­te Zins­än­de­rungs­klau­sel unwirk­sam, so ist die­se Lücke nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs im Wege einer objek­ti­vier­ten, von den Beson­der­hei­ten des Ein­zel­falls los­ge­lös­ten ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung (§§ 133, 157 BGB) zu schlie­ßen. Ein ein­sei­ti­ges Leis­tungs­be­stim­mungs­recht zur Zins­hö­he (vgl. § 316, § 315 Abs. 1 BGB) ent­steht

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