Post, die ver­lo­ren geht.…

Stellt ein Rei­se­un­ter­neh­men einen Rei­se­gut­schein aus, so bedarf das dar­in ent­hal­te­ne Schen­kungs­an­ge­bot der Annah­me durch den Gut­schein­in­ha­ber. Für den Zugang der Annah­me ist der Gut­schein­in­ha­ber beweis­pflich­tig. So das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Scha­dens­er­satz­kla­ge eines Kun­den, des­sen Gut­schein­ant­wort­kar­te nicht beim Rei­se­un­ter­neh­men ein­ge­gan­gen ist. Ein Münch­ner Rei­se­un­ter­neh­men stell­te

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Stif­tungs­gel­der

Ist für einen Ver­trag, in dem eine Stif­tung die Zuwen­dung von Stif­tungs­leis­tun­gen ver­spricht, die nota­ri­el­le Beur­kun­dung erfor­der­lich? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu beschäf­ti­gen. Hin­ter­grund die­ser Streit­fra­ge ist die Bestim­mung des § 518 BGB. Hier­nach ist zur Gül­tig­keit eines Schen­kungs­ver­spre­chens erfor­der­lich, dass das Ver­spre­chen nota­ri­ell beur­kun­det wird.

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Der Notar und die Schen­kungsteu­er

Bei der Beur­kun­dung eines Grund­stücks­über­tra­gungs­ver­tra­ges hat der Notar die Ver­trags­part­ner auf die Ver­pflich­tung zur Zah­lung von Schen­kungs­steu­er hin­zu­wei­sen. Unter­lässt er einen sol­chen Hin­weis, macht er sich scha­dens­er­satz­pflich­tig. Der Scha­den bemisst sich nach der Höhe der ange­fal­le­nen Schen­kungs­steu­er In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg ent­schie­de­nen FAll woll­te ein Vater sein Grund­stück

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Die form­freie Meis­ter­schafts­prä­mie

Die Aus­lo­bung einer Meis­ter­schafts­prä­mie ist, wie jetzt der Bun­des­ge­richts­hof ent­schied, auch form­frei wirk­sam. Der Klä­ger des jetzt dem BGH vor­lie­gen­den Rechts­streits war Trai­ner der Rin­ger­mann­schaft eines Sport­clubs; der Beklag­te ist Vor­sit­zen­der des Auf­sichts­rats des Sport­clubs. Der Klä­ger behaup­tet, der Beklag­te habe ihm für den Fall, dass sei­ne Mann­schaft in der

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Zuwen­dung einer nicht aty­pi­schen Unter­be­tei­li­gung

Wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, wird mit der schenk­wei­sen Ein­räu­mung einer Unter­be­tei­li­gung an einem Gesell­schafts­an­teil, die nicht die Vor­aus­set­zun­gen einer aty­pi­schen Unter­be­tei­li­gung erfüllt, noch kein schen­kungsteu­er­pflich­ti­ger Ver­mö­gens­ge­gen­stand zuge­wen­det. Dem Klä­ger waren gegen Jah­res­en­de 1998 von sei­nem Vater Unter­be­tei­li­gun­gen an des­sen Kom­­man­­dit- und GmbH-Geschäfts­­an­­tei­­len geschenkt wor­den. Der Schen­kungs­ver­trag sah vor,

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