Pro­zess­be­richt­erstat­tung – und die sit­zungs­po­li­zei­li­chen Ein­schrän­kun­gen

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war aktu­ell ein Antrag u.a. des Axel Sprin­ger Ver­la­ges gegen eine in einem dort geführ­ten Ter­ro­ris­mus­ver­fah­ren ergan­ge­ne sit­zungs­po­li­zei­li­che Anord­nung des Ober­lan­des­ge­richts Mün­chen erfolg­reich, das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt kor­ri­gier­te die sit­zungs­po­li­zei­li­che Anord­nung des OLG im Wege einer einst­wei­li­gen Anord­nung: Mit der zugrun­de­lie­gen­den Ver­fas­sungs­be­schwer­de wen­den sich die Antrag­stel­le­rin­nen gegen die Beschrän­kung

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Sit­zungs­po­li­zei­li­che Anord­nun­gen – und die Pres­se­frei­heit

Sit­zungs­po­li­zei­li­che Anord­nun­gen des Vor­sit­zen­den genü­gen den ver­fas­sungs­recht­li­chen Anfor­de­run­gen nicht, wenn der Vor­sit­zen­de die für sei­ne Ent­schei­dung maß­ge­ben­den Grün­de nicht offen­legt und dadurch den betrof­fe­nen Pres­se­ver­tre­tern nicht zu erken­nen gibt, dass in die Abwä­gung alle dafür erheb­li­chen Umstän­de ein­ge­stellt wor­den sind Im ver­fas­sungs­ge­richt­li­chen Eil­ver­fah­ren braucht nicht geklärt zu wer­den, ob sit­zungs­po­li­zei­li­che

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Durch­su­chung der Ver­tei­di­ger – das OLG Mün­chen darf das

Der Bun­des­ge­richts­hof hat es (erneut) offen­ge­las­sen, ob sit­zungs­po­li­zei­li­che Maß­nah­men im Sin­ne des § 176 GVG über­haupt der Anfech­tung unter­lie­gen oder der Beschwer­de ent­zo­gen sind . Denn auch bei Annah­me der grund­sätz­li­chen Anfecht­bar­keit sit­zungs­po­li­zei­li­cher Maß­nah­men wür­de sich die­se nach den all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten über die Beschwer­de gemäß § 304 Abs. 1 StPO rich­ten,

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Sit­zungs­po­li­zei­li­che Maß­nah­men – und das Beschwer­de­recht

Bei sit­zungs­po­li­zei­li­chen Maß­nah­men im Sin­ne des § 176 GVG ent­hält das Gerichts­ver­fas­sungs­ge­setz kei­ne aus­drück­li­che Rege­lung zur Anfech­tung die­ser Maß­nah­men. § 181 Abs. 1 GVG sieht ledig­lich ein befris­te­tes Rechts­mit­tel gegen die Fest­set­zung von Ord­nungs­mit­teln nach §§ 178, 180 GVG vor. Dar­aus zieht die herr­schen­de Mei­nung den Schluss, dass alle sons­ti­gen sit­zungs­po­li­zei­li­chen

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Sit­zungs­po­li­zei­li­che Anord­nun­gen zur Pres­se­be­richt­erstat­tung – und der Rechts­weg

Gegen die sit­zungs­po­li­zei­li­che Anord­nung des Vor­sit­zen­den einer Straf­kam­mer des Land­ge­richts, nach der nur ver­pi­xel­te Bild­auf­nah­men von Pro­zess­be­tei­lig­ten ver­öf­fent­licht wer­den dür­fen, muss zunächst Beschwer­de zum Ober­lan­des­ge­richt erho­ben wer­den. Der Grund­satz der Rechts­weg­er­schöp­fung nach § 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG ver­langt, vor der Ein­le­gung einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de vor­ran­gig alle ande­ren nicht offen­sicht­lich unzu­läs­si­gen Rechts­be­hel­fe

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