Der Betrieb als Lieb­ha­be­rei

Zur Beur­tei­lung der Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht, also dem Bestre­ben, das Betriebs­er­geb­nis zu meh­ren und auf Dau­er einen Total­ge­winn zu erzie­len , ist in einem ers­ten Schritt zu prü­fen, ob das Unter­neh­men bei objek­ti­ver Betrach­tung zur Erzie­lung eines sol­chen Total­ge­winns (Gesamt­ergeb­nis des Betriebs in der Zeit zwi­schen Grün­dung und Ver­äu­ße­rung, Auf­ga­be oder Liqui­da­ti­on)

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Über­tra­gung einer Pfer­de­pen­si­on unter Nieß­brauchs­vor­be­halt – und die Fra­ge der Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht

Eine genera­tio­nen­über­grei­fen­de Total­ge­winn­pro­gno­se unter Ein­be­zie­hung des unent­gelt­li­chen Rechts­nach­fol­gers kommt bei einem Land­wirt­schafts­be­trieb in Betracht, wenn der aktu­ell zu beur­tei­len­de Steu­er­pflich­ti­ge infol­ge umfang­rei­cher Inves­ti­tio­nen die wirt­schaft­li­che Grund­la­ge des spä­te­ren Erfolgs in Form von posi­ti­ven Ein­künf­ten bei sei­nem unent­gelt­li­chen Rechts­nach­fol­ger gelegt hat. Dies gilt zugleich betriebs­über­grei­fend auch dann, wenn der Land­wirt­schafts­be­trieb zunächst

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Total­ge­winn­pro­gno­se – Genera­tio­nen- und betriebs­über­grei­fend

Bei einem Forst­be­trieb ist die Total­ge­winn­pro­gno­se grund­sätz­lich genera­tio­nen­über­grei­fend über den Zeit­raum der durch­schnitt­li­chen Umtriebs­zeit des dar­in vor­herr­schen­den Baum­be­stands zu erstre­cken. Dies gilt zugleich betriebs­über­grei­fend auch dann, wenn der Forst­be­trieb zunächst unter Nieß­brauchs­vor­be­halt an die nächs­te Genera­ti­on über­tra­gen wird. Die Total­ge­winn­pro­gno­se ist dann unge­ach­tet der Ent­ste­hung zwei­er Forst­be­trie­be für einen fik­ti­ven

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Total­ge­winn­pro­gno­se bei geplan­ter Ver­schen­kung eines Per­so­nen­ge­sell­schafts­an­teils

Für den Bun­des­fi­nanz­hof ist es in recht­li­cher Hin­sicht zwei­fel­haft, ob einem Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft die erfor­der­li­che Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht fehlt, wenn er plant, die Betei­li­gung nach Erzie­lung eines erwar­te­ten Anteils am Ver­lust und vor der Erzie­lung erwar­te­ter Gewinn­an­tei­le an Ange­hö­ri­ge zu ver­schen­ken, und ob bei Beja­hung die­ser Fra­ge die Über­nah­me von zum

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Prü­fung der Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht in der Anlauf­pha­se bei Ver­lust­be­trie­ben

Bei der Unter­schei­dung zwi­schen einer auf Gewinn­erzie­lung aus­ge­rich­te­ten unter­neh­me­ri­schen Tätig­keit und der der Pri­vat­sphä­re zuzu­rech­nen­den Lieb­ha­be­rei stellt der Bun­des­fi­nanz­hof auf die Beson­der­hei­ten der jeweils zu wür­di­gen­den Ver­hält­nis­se ab . Die Anlauf­zeit eines neu auf­ge­bau­ten Betriebs ist daher je nach der Eigen­art betriebs­spe­zi­fisch fest­zu­le­gen . Eben­so hängt es von der Eigen­art

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Schuld­zin­sen als Wer­bungs­kos­ten für den Erwerb von Akti­en

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs setzt die Aner­ken­nung von Wer­bungs­kos­ten­über­schüs­sen bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen das Vor­lie­gen einer sog. Über­schuss­erzie­lungs­ab­sicht vor­aus. Eine sol­che Über­schuss­erzie­lungs­ab­sicht ist dann gege­ben, wenn die Finan­zie­rung der Anschaf­fung oder dem Hal­ten einer Kapi­tal­an­la­ge dient, bei der nicht die Absicht der Rea­li­sie­rung von Wert­stei­ge­run­gen, son­dern –

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Son­der­ab­schrei­bun­gen in der Total­über­schuss­pro­gno­se

Bei der Abgren­zung von steu­er­lich anzu­er­ken­nen­den Ver­lus­ten zu sol­chen aus Lieb­ha­be­rei, die steu­er­lich nicht zu berück­sich­ti­gen sind, ist regel­mä­ßig eine Pro­gno­se der wäh­rend des gesam­ten Zeit­raums vor­aus­sicht­lich zu erzie­len­den Gewin­ne und Ver­lus­te ent­schei­dend: Ergibt sich hier­bei über die gesam­ten Jah­re gerech­net ein posi­ti­ver Über­schuss, ist in aller Regel von einer

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