Wenn sich die Söh­ne von Mie­ter und Ver­mie­ter prü­geln

Einem Mie­ter kön­nen schwe­re Pflicht­ver­let­zun­gen sei­nes Soh­nes nicht grund­sätz­lich zuge­rech­net wer­den. Sie recht­fer­ti­gen kei­ne frist­lo­se Kün­di­gung. Kommt es zu ver­ba­len Ent­glei­sun­gen der Anwäl­tin der Miet­par­tei kann das dann zu einer frist­lo­sen Kün­di­gung füh­ren, wenn der Mie­ter sich die­se zu Eigen macht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main

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Iden­ti­fi­zie­rung eines Täters mit­tels Über­wa­chungs­ka­me­ra – und die Urteils­grün­de

Stützt der Tatrich­ter nach dem Grund­satz der frei­en rich­ter­li­chen Beweis­wür­di­gung sei­ne Über­zeu­gung auf die Iden­ti­fi­zie­rung einer abge­bil­de­ten Per­son auf dem Licht­bild einer Über­wa­chungs­ka­me­ra, müs­sen sich die Urteils­grün­de dazu ver­hal­ten, ob das Licht­bild über­haupt geeig­net ist, die Iden­ti­fi­zie­rung einer Per­son zu ermög­li­chen. Dies kann dadurch gesche­hen, dass im Urteil gemäß §

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Mit der Kame­ra im Auto

Wird eine Kame­ra dazu genutzt, um ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer zu beob­ach­ten und im Fal­le des Bege­hens von Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­kei­ten hier­von Beweis­do­ku­men­ta­tio­nen anzu­fer­ti­gen, stellt das kei­ne Wahr­neh­mung berech­tig­ter Inter­es­sen im Sin­ne des § 6b Abs. 1 Nr. 3 BDSG dar. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Göt­tin­gen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Man­nes, der im Lau­fe der

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Pri­va­te Video­über­wa­chung – Was ist erlaubt, was nicht?

Die stän­di­ge Bedro­hung durch den Ter­ro­ris­mus hat mitt­ler­wei­le eine weit­läu­fi­ge und inten­siv geführ­te Dis­kus­si­on zum The­ma Video­über­wa­chung los­ge­schla­gen. Wäh­rend die Nut­zung von Sicher­heits­sys­te­men mit per­ma­nen­ter Bild­spei­che­rung auf öffent­li­chen Plät­zen durch den Staat aber eini­ger­ma­ßen klar gere­gelt ist, müs­sen sich Pri­vat­per­so­nen eigen­stän­dig durch das Gesetz­buch kämp­fen. Andern­falls dro­hen emp­find­sa­me Stra­fen. Wer

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Über­wa­chungs­ka­me­ras – und die Zustän­dig­keit des Kon­zern­be­triebs­rat

Die Aus­ge­stal­tung eines vom Arbeit­ge­ber betrie­be­nen visu­el­len Auf­zeich­nungs­sys­tems unter­liegt dem Mit­be­stim­mungs­recht aus § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Nach die­ser Vor­schrift hat der Betriebs­rat ua. mit­zu­be­stim­men bei der Anwen­dung von tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen, die dazu bestimmt sind, das Ver­hal­ten oder die Leis­tung der Arbeit­neh­mer zu über­wa­chen. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat zutref­fend erkannt, dass

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Video­über­wa­chung vor dem Ein­fa­mi­li­en­haus

Die EU-Rich­t­­li­­nie zum Schutz per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten ist auf die Video­auf­zeich­nung mit einer Über­wa­chungs­ka­me­ra anwend­bar, die von einer Per­son an ihrem Ein­fa­mi­li­en­haus ange­bracht wur­de und auf den öffent­li­chen Stra­ßen­raum gerich­tet ist. Die Richt­li­nie ermög­licht jedoch die Wür­di­gung des berech­tig­ten Inter­es­ses die­ser Per­son, das Eigen­tum, die Gesund­heit und das Leben sei­ner selbst

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