Mietverhältnis unter nahen Angehörigen - und die Aufgabe der Vermietungsabsicht

Miet­ver­hält­nis unter nahen Ange­hö­ri­gen – und die Auf­ga­be der Ver­mie­tungs­ab­sicht

Ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG erzielt, wer ein Grund­stück, Gebäu­de oder Gebäu­de­teil gegen Ent­gelt zur Nut­zung über­lässt und beab­sich­tigt, dar­aus auf Dau­er der Nut­zung ein posi­ti­ves Ergeb­nis zu erzie­len1. Die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht kann erst nach­träg­lich ein­set­zen und auch wie­der weg­fal­len2. Nach dem Rege­lungs­zweck des

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Unbebautes Grundstück - und die Feststellung der Bebauungs- und Vermietungsabsicht

Unbe­bau­tes Grund­stück – und die Fest­stel­lung der Bebau­ungs- und Ver­mie­tungs­ab­sicht

Auf die Bebau­ungs- und Ver­mie­tungs­ab­sicht kann nur anhand von äuße­ren Umstän­den geschlos­sen wer­den. Erfor­der­lich ist eine Gesamt­wür­di­gung der objek­ti­ven Umstän­de des Ein­zel­falls. Ein vor­sich­ti­ges, auf das Anspa­ren von Eigen­ka­pi­tal gerich­te­tes Finan­zie­rungs­ver­hal­ten spricht nicht gegen die behaup­te­te Bebau­ungs­ab­sicht. In die­sem Fall muss sich aber aus wei­te­ren Umstän­den erge­ben, dass sich der

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Ungewisse Vermietungsabsicht - und die vorläufige Steuerfestsetzung

Unge­wis­se Ver­mie­tungs­ab­sicht – und die vor­läu­fi­ge Steu­er­fest­set­zung

Die wegen feh­len­der Anknüp­fungs­tat­sa­chen bestehen­de Unge­wiss­heit hin­sicht­lich der behaup­te­ten Ver­mie­tungs­ab­sicht ist nicht i.S. von § 171 Abs. 8 AO besei­tigt, solan­ge eine zukünf­ti­ge Ver­mie­tung nicht aus­ge­schlos­sen ist und der Steu­er­pflich­ti­ge Maß­nah­men ergreift, die dar­auf gerich­tet sind, die Ver­mie­tung zu ermög­li­chen oder zu för­dern. Das Finanz­amt ist bei unge­wis­ser Ver­mie­tungs­ab­sicht zur Ände­rung

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Erbschaftsteuerbegünstigung für ein bebautes Grundstück - und die Frage der Vermietungsabsicht

Erb­schaft­steu­er­be­güns­ti­gung für ein bebau­tes Grund­stück – und die Fra­ge der Ver­mie­tungs­ab­sicht

Eine Steu­er­be­güns­ti­gung nach § 13c ErbStG schei­det aus, wenn das von Todes wegen erwor­be­ne Grund­stück zum Zeit­punkt der Ent­ste­hung der Erb­schaft­steu­er weder zu Wohn­zwe­cken ver­mie­tet noch zu einer sol­chen Ver­mie­tung bestimmt ist. Ein bebau­tes Grund­stück ist im Steu­er­ent­ste­hungs­zeit­punkt zur Ver­mie­tung zu Wohn­zwe­cken bestimmt, wenn eine kon­kre­te Ver­mie­tungs­ab­sicht des Erb­las­sers bestan­den

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Der langjährige Wohnungsleerstand

Der lang­jäh­ri­ge Woh­nungs­leer­stand

Auf­wen­dun­gen für eine Woh­nung, die nach vor­he­ri­ger, auf Dau­er ange­leg­ter Ver­mie­tung leer­steht, sind auch wäh­rend der Zeit des Leer­stands als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, solan­ge der Steu­er­pflich­ti­ge den ursprüng­li­chen Ent­schluss zur Ein­künf­te­er­zie­lung im Zusam­men­hang mit dem Leer­stand der Woh­nung nicht end­gül­tig auf­ge­ge­ben hat. Die­se Grund­sät­ze sind auch auf den Leer­stand ein­zel­ner Räu­me

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Vermietungsabsicht bei Leerstand

Ver­mie­tungs­ab­sicht bei Leer­stand

Nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG sind Wer­bungs­kos­ten Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung. Der Ent­schluss zu ver­mie­ten, die soge­nann­te Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht, ist eine inne­re Tat­sa­che, die, wie alle sich in der Vor­stel­lung von Men­schen abspie­len­den Vor­gän­ge, nur anhand äußer­li­cher Merk­ma­le beur­teilt wer­den kann. Aus objek­ti­ven

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