Phantasienamen nach australischem Recht

Phan­ta­sie­na­men nach aus­tra­li­schem Recht

Eine aus­län­di­sche Rechts­ord­nung, die die Namens­be­stim­mung für ein min­der­jäh­ri­ges Kind in die freie Wahl der sor­ge­be­rech­tig­ten Eltern stellt und auch die Ertei­lung eines soge­nann­ten Phan­ta­sie­na­mens zulässt (hier: aus­tra­li­sches Recht), kann nicht nach Art. 10 Abs. 3 EGBGB als das auf den Fami­li­en­na­men anwend­ba­re Recht gewählt wer­den. Nach Art. 10 Abs. 1 EGBGB

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Der transsexuelle Geschäftsführer - und das Handelsregister

Der trans­se­xu­el­le Geschäfts­füh­rer – und das Han­dels­re­gis­ter

Aus § 5 Abs. 1 TSG folgt kein Anspruch der Geschäfts­füh­re­rin einer GmbH auf voll­stän­di­ge Löschung ihres vor­mals männ­li­chen Vor­na­mens im Han­dels­re­gis­ter. Die Betei­lig­te kann nicht ver­lan­gen, dass in den abge­schlos­se­nen Regis­ter­ein­trä­gen ihre vor­mals männ­li­chen Vor­na­men nach­träg­lich gegen ihre nun­mehr weib­li­chen Vor­na­men aus­ge­tauscht wer­den. Der Schutz des Rechts­ver­kehrs und die beson­de­re Inte­gri­tät

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Der fehlende Familienname - und die Wahl des deutschen Ehenamensstatuts

Der feh­len­de Fami­li­en­na­me – und die Wahl des deut­schen Ehe­na­mens­sta­tuts

Wäh­len Ehe­gat­ten als Ehe­na­mens­sta­tut gemäß Art. 10 Abs. 2 EGBGB das deut­sche Recht, kann der aus­län­di­sche Ehe­gat­te, der bis­lang nur Eigen­na­men geführt hat, nach Art. 47 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EGBGB einen hier­von zum Fami­li­en­na­men und die übri­gen zu Vor­na­men bestim­men; einen mehr­glied­ri­gen Fami­li­en­na­men lässt das deut­sche Namens­recht grund­sätz­lich nicht zu. Ein

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Weiterer Vornamen: "Ivabelle"

Wei­te­rer Vor­na­men: "Iva­bel­le"

Ein Recht auf freie Abän­der­bar­keit des Vor­na­mens gibt es nicht. Eine Namens­än­de­rung ist dann mög­lich, wenn der geän­der­te Name unver­zicht­ba­rer Aus­druck der sexu­el­len Per­sön­lich­keit ist oder der reli­giö­sen Über­zeu­gung ent­spricht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Man­nes abge­wie­sen, der einen zwei­ten

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Der Name eines Ägypters

Der Name eines Ägyp­ters

Ein ägyp­ti­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger, in des­sen Geburts­ein­trag neben dem Vor­na­men nur noch die Namen des Vaters, Groß­va­ters und Urgroß­va­ters ange­ge­ben sind (Namenskette/​Eigennamen) kann nach ägyp­ti­schem Recht durch form­lo­se Erklä­rung gegen­über den Behör­den des Hei­mats­staats wäh­len, ob das drit­te oder vier­te Glied der Namens­ket­te als Fami­li­en­na­me gel­ten soll. Die Namens­wahl ist bei

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Vornamen im Reisepass und Personalausweis

Vor­na­men im Rei­se­pass und Per­so­nal­aus­weis

Nach wie vor wer­den auf Päs­sen und Per­so­nal­aus­wei­sen im Feld "Vor­na­men", das neben dem Licht­bild abge­druckt ist, alle Vor­na­men ver­merkt, wie sie in der Geburts­ur­kun­de ange­ge­ben sind. Kei­nem der Vor­na­men wird auf Basis der recht­li­chen Grund­la­ge, dass alle in einer Geburts­ur­kun­de ein­ge­tra­ge­nen Vor­na­men gleich­be­rech­tigt sind, die Funk­ti­on eines "Ruf­na­mens" zuge­wie­sen.

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