Die Leucht­re­kla­me am Haus neben­an

Eine beweg­li­che und stän­dig wech­seln­de Leucht­re­kla­me an einem Wohn­haus in Berei­chen rei­ner oder über­wie­gen­der Wohn­nut­zung ist völ­lig unty­pisch und des­halb für die Bewoh­ner des Nach­bar­ge­bäu­des regel­mä­ßig nicht zumut­bar. Eine sol­che Wer­be­ta­fel kann auch gegen das Ver­un­stal­tungs­ver­bot des § 11 der Lan­des­bau­ord­nung Baden-Wür­t­­te­m­berg ver­sto­ßen, nach der bau­li­che Anla­gen so mit ihrer

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Das über­gro­ße gel­be Kunst­stoff­ohr

Die Ertei­lung einer Son­der­nut­zungs­er­laub­nis zum Auf­stel­len einer Wer­be­an­la­ge im Stra­ßen­raum kann von der Stadt­ver­wal­tung ver­wei­gert wer­den, wenn die Wer­be­an­la­ge nicht einer vom Stadt­rat beschlos­se­nen Richt­li­nie ent­spricht, in der u.a. auch das Auf­stel­len von Wer­be­an­la­gen gere­gelt wor­den ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall die

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Fremd­wer­be­an­la­ge am Köl­ner Sach­sen­ring

Betrifft eine Wer­be­sat­zung einer Stadt auch räum­li­che Berei­che, in denen kei­ne erkenn­ba­re ein­heit­li­che städ­te­bau­li­che oder his­to­ri­sche Prä­gung mehr vor­liegt und die des­halb auch nicht im Sin­ne der Bau­ord­nung NRW schutz­wür­dig sind, ist sie unwirk­sam. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln die Wer­be­sat­zung Köl­ner Ring­stra­ßen für unwirk­sam erklärt und die

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Licht­im­mis­si­on: Rol­la­den run­ter

Die von einem "City-Board", einer Video-Wer­be­an­la­ge, auf benach­bar­te Wohn­grund­stü­cke ein­wir­ken­den Licht­im­mis­sio­nen sind zumut­bar, wenn in den Betriebs­zei­ten zwi­schen 6:00 Uhr (sonn­tags 9:00 Uhr) und 20:00 Uhr die Hin­wei­se des Län­der­aus­schus­ses für Immis­si­ons­schutz zur Mes­sung und Beur­tei­lung von Licht­im­mis­sio­nen beach­tet wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg die Beru­fung zwei­er

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Bau­ge­neh­mi­gung für Pla­kat­an­schlag­ta­feln

Das Auf­stel­len von Pla­kat­an­schlag­ta­feln steht dann nicht mit dem dort gel­ten­den Bebau­ungs­plan in Ein­klang, wenn er ein soge­nann­tes Fremd­wer­bungs­ver­bot ent­hält. Die Fest­set­zung, dass Wer­be­an­la­gen nur an der Stät­te der Leis­tung zuläs­sig sind, ist wirk­sam. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz die Kla­ge eines Wer­be­un­ter­neh­mens abge­wie­sen, das trotz Fremd­wer­bungs­ver­bot im

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Besei­ti­gung von stra­ßen­na­hen Außen­be­reichs­wer­be­an­la­gen

Gegen­über unge­neh­mig­ten Wer­be­an­la­gen, die in frei­er Außen­be­reichs­land­schaft in der Nähe von Stra­ßen auf­ge­stellt wer­den, ist die Anord­nung des Sofort­voll­zugs für die Besei­ti­gun­gan­ord­nung regel­mä­ßig zuläs­sig und gebo­ten. Es ist seit lan­gem stän­di­ge Recht­spre­chung des Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts, dass die sofor­ti­ge Besei­ti­gung von Wer­be­an­la­gen schon wegen feh­len­der Bau­ge­neh­mi­gung ver­langt wer­den darf, wenn dadurch

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