Kör­per­ver­let­zung durch den Zuhäl­ter

Dient die Kör­per­ver­let­zung dazu, die Umstän­de der Pro­sti­tu­ti­ons­aus­übung durch die Geschä­dig­te zu bestim­men (hier: der Schlag ins Gesicht wegen eines abge­lehn­ten Frei­ers), so ist sie Teil der Tat­hand­lung der zum Nach­teil der Geschä­dig­ten began­ge­nen diri­gis­ti­schen Zuhäl­te­rei nach § 181a Abs. 1 Nr. 2 2. Alter­na­ti­ve StGB. Zwi­schen der Kör­per­ver­let­zung und der

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Zuhäl­te­rei

Gemäß § 181a Abs. 1 Nr. 2 StGB macht sich straf­bar, wer sei­nes Ver­mö­gens­vor­teils wegen eine ande­re Per­son bei der Aus­übung der Pro­sti­tu­ti­on über­wacht, Ort, Zeit, Aus­maß oder ande­re Umstän­de der Pro­sti­tu­ti­ons­aus­übung bestimmt oder Maß­nah­men trifft, die sie davon abhal­ten sol­len, die Pro­sti­tu­ti­on auf­zu­ge­ben und im Hin­blick dar­auf Bezie­hun­gen zu ihr unter­hält.

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