Zuhäl­te­rei – aus­beu­te­risch oder dirigistisch

Bei der aus­beu­te­ri­schen Zuhäl­te­rei nach § 181a Abs. 1 Nr. 1 StGB und der diri­gis­ti­schen Zuhäl­te­rei nach § 181a Abs. 1 Nr. 2 StGB han­delt es sich nicht bloß um zwei Vari­an­ten der Ver­let­zung des­sel­ben Straf­ge­set­zes, viel­mehr um zwei Tat­be­stän­de, die in Tat­ein­heit (§ 52 StGB) zuein­an­der ste­hen1.

Zuhäl­te­rei – aus­beu­te­risch oder dirigistisch

Die­ses Kon­kur­renz­ver­hält­nis gilt glei­cher­ma­ßen für einen Gehilfen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 4. August 2020 – 3 StR 132/​20

  1. s. BGH, Urtei­le vom 27.04.1982 – 5 StR 27/​82, NStZ 1982, 379; vom 28.06.1983 – 1 StR 44/​83, bei Holtz, MDR 1983, 984; vom 16.07.1996 – 1 StR 221/​96, BGHSt 42, 179, 185 f.[]

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