Beweis­wür­di­gung

Die Beweis­wür­di­gung ist dann rechts­feh­ler­haft, wenn sie wider­sprüch­lich, unklar oder lücken­haft ist, gegen Denk­ge­set­ze oder gesi­cher­te Erfah­rungs­sät­ze ver­stößt oder das Gericht über­spann­te Anfor­de­run­gen an die Über­zeu­gungs­bil­dung gestellt hat [1].

Beweis­wür­di­gung

Dabei hat das Revi­si­ons­ge­richt die tatrich­ter­li­che Über­zeu­gungs­bil­dung selbst dann hin­zu­neh­men, wenn eine ande­re Beur­tei­lung näher­ge­le­gen hät­te oder über­zeu­gen­der gewe­sen wäre [2].

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 8. Dezem­ber 2016 – 1 StR 344/​16

  1. st. Rspr.; vgl. BGH, Urtei­le vom 10.12 2014 – 5 StR 136/​14 Rn.20 mwN; und vom 15.12 2015 – 1 StR 236/​15 Rn. 18[]
  2. st. Rspr.; vgl. BGH, Urtei­le vom 05.12 2013 – 4 StR 371/​13, NStZ-RR 2014, 87; vom 15.12 2015 – 1 StR 236/​15 Rn. 18; und vom 12.05.2016 – 4 StR 569/​15, Stra­Fo 2016, 347, 348[]