Gewalt­tä­tig­kei­ten gegen Sachen

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs tritt § 303 StGB hin­ter den Land­frie­dens­bruch gemäß § 125 Abs. 1 Nr. 1 StGB in der Vari­an­te der "Gewalt­tä­tig­kei­ten gegen Sachen" in Geset­zes­kon­kur­renz zurück 1.

Gewalt­tä­tig­kei­ten gegen Sachen

Aller­dings darf die Ver­wirk­li­chung des Tat­be­stands der Sach­be­schä­di­gung als Straf­schär­fungs­grund ange­führt wer­den. Dies trifft auch auf ein geset­zes­kon­kur­rie­ren­des Delikt zu; im Übri­gen darf auch ein sol­ches Delikt straf­schär­fend her­an­ge­zo­gen wer­den.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 23. Juni 2016 – 4 StR 552/​15

  1. vgl. BGH, Urteil vom 07.05.1968 – 5 StR 699/​67, bei Dal­lin­ger, MDR 1968, 727; Beschluss vom 09.09.1997 – 1 StR 730/​96, BGHSt 43, 237, 238; eben­so OLG Karls­ru­he, NJW 1979, 2415, 2416[]