Prü­fungs­ge­gen­stand im Haft­prü­fungs­ver­fah­ren – und die wei­te­ren Ermitt­lungs­er­geb­nis­se

Prü­fungs­ge­gen­stand im Haft­prü­fungs­ver­fah­ren ist nur der nach § 122 Abs. 1 StPO vor­ge­leg­te Haft­be­fehl 1.

Prü­fungs­ge­gen­stand im Haft­prü­fungs­ver­fah­ren – und die wei­te­ren Ermitt­lungs­er­geb­nis­se

Erge­ben die wei­te­ren Ermitt­lun­gen zusätz­li­che Taten des Beschul­dig­ten, die kei­ne Auf­nah­me in den Haft­be­fehl gefun­den haben, so dür­fen sie in einem Haft­fort­dau­er­be­schluss gemäß §§ 121, 122 StPO nur berück­sich­tigt wer­den, wenn der Haft­be­fehl ange­passt und der erwei­ter­te Haft­be­fehl gemäß § 115 StPO ver­kün­det wor­den ist.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 17. August 2017 – AK 34/​17

  1. KK-Schult­heis, StPO, 7. Aufl., § 121 Rn. 24[]