Revi­si­ons­be­grün­dung in Straf­sa­chen – und der erfor­der­li­che Vor­trag bei Ver­fah­rens­rügen

Die Revi­si­on muss sämt­li­che Ver­fah­rens­tat­sa­chen vor­tra­gen, derer es bedarf, um das Revi­si­ons­ge­richt in die Lage zu ver­set­zen, allein auf­grund ihres Vor­trags – des­sen Rich­tig­keit unter­stellt – über Erfolg oder Miss­erfolg der Rüge zu ent­schei­den 1.

Revi­si­ons­be­grün­dung in Straf­sa­chen – und der erfor­der­li­che Vor­trag bei Ver­fah­rens­rügen

Wel­che Tat­sa­chen vor­ge­tra­gen wer­den müs­sen, um die gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen zu erfül­len, rich­tet sich dabei nach dem kon­kret gel­tend gemach­ten Ver­fah­rens­ver­stoß, mit­hin nach der Angriffs­rich­tung der Rüge.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 10. Janu­ar 2018 – 1 StR 571/​17

  1. zum Maß­stab sie­he nur KK-StPO/Ge­ri­cke, 7. Aufl., § 344 Rn. 38 mwN[]