Bei­trags­vor­ent­hal­tung – und der vor­geb­li­che Werk­ver­trag

Haben die an einem (sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen) Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis Betei­lig­ten eine ver­trag­li­che Gestal­tung als Werk­ver­trag gewählt, han­delt es sich aber auf­grund der rele­van­ten tat­säch­li­chen Gege­ben­hei­ten arbeits- und sozi­al­recht­lich um ein Arbeits­ver­hält­nis, kommt auf Sei­ten des ver­trag­li­chen "Auf­trag­ge­bers", der sich recht­lich als Arbeit­ge­ber dar­stellt, allen­falls ein Ver­bots­irr­tum (§ 17 StGB) in Betracht [1], wenn die­sem die tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se bekannt sind.

Bei­trags­vor­ent­hal­tung – und der vor­geb­li­che Werk­ver­trag

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 25. Okto­ber 2017 – 1 StR 339/​16

  1. BGH, Beschluss vom 04.09.2013 – 1 StR 94/​13, NStZ 2014, 321, 322 f. mwN[]