Die Post­be­am­ten­kran­ken­kas­se und ihr miß­lie­bi­ge Ärz­te

Die all­ge­mei­ne Ermäch­ti­gung des § 26c Abs. 1 BAPostG, wonach die Post­be­am­ten­kran­ken­kas­se durch Sat­zung ihre Orga­ni­sa­ti­on und Ver­wal­tung sowie ihre Leis­tun­gen regelt, stellt kei­ne hin­rei­chen­de Rechts­grund­la­ge für den Erlass einer Sat­zungs­be­stim­mung dar, mit wel­cher der Vor­stand ermäch­tigt wird, die Leis­tungs­pflicht für die Behand­lung durch bestimm­te Ärz­te aus wich­ti­gem Grund gene­rell von der Erstat­tung aus­zu­schlie­ßen.

Die Post­be­am­ten­kran­ken­kas­se und ihr miß­lie­bi­ge Ärz­te

Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 10. Mai 2010 – 13 S 2825/​09