Plan­zie­le mit Regel-Aus­nah­me-Struk­tur

Die Ziel­qua­li­tät einer Plan­aus­sa­ge mit Regel-Aus­nah­me-Struk­tur setzt nicht vor­aus, dass der Plan­ge­ber die Ent­schei­dung, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen eine Aus­nah­me greift, aus­schließ­lich durch Vor­ga­be mate­ri­ell-recht­li­cher Kri­te­ri­en regelt. Aus­nah­men von einer raum­ord­ne­ri­schen Ziel­fest­le­gung dür­fen zusätz­lich von der Durch­füh­rung eines Ver­fah­rens abhän­gig gemacht wer­den, wenn die Vor­aus­set­zun­gen und Bin­dun­gen eines sol­chen Ver­fah­rens hin­rei­chend bestimmt oder wenigs­tens bestimm­bar sind.

Plan­zie­le mit Regel-Aus­nah­me-Struk­tur

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 22. Juni 2011 – 4 CN 4.10