Sta­di­on am Meer

Ein "Sta­di­on am Meer" (d.h. am Strand eines Nord­see­ba­des), in dem wäh­rend der Som­mer­mo­na­te Sport­wett­be­wer­be und Musik­ver­an­stal­tun­gen durch­ge­führt wer­den, kann durch geeig­ne­te (und hin­rei­chend durch­setz­ba­re) Rege­lun­gen der Bau­ge­neh­mi­gung in einem Maße zur Rück­sicht­nah­me ver­pflich­tet sein, dass es nach­bar­recht­lich unbe­denk­lich ist.

Sta­di­on am Meer

Ein Son­der­ge­biet "Frem­den­be­her­ber­gung und Cam­ping" hat aller­dings, so jeden­falls das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, nur den Schutz­an­spruch eines all­ge­mei­nen Wohn­ge­biets.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 22. April 2009 – 1 LA 129/​08