Urteils­grün­de – und die feh­len­de Gesamt­wür­di­gung

Die Beweis- und Sach­ver­halts­wür­di­gung einer Tat­sa­chen­in­stanz ist der Beur­tei­lung des Revi­si­ons­ge­richts indes nur inso­weit unter­stellt, als es um Ver­fah­rens­feh­ler i.S.v. § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO geht.

Urteils­grün­de – und die feh­len­de Gesamt­wür­di­gung

Rüge­fä­hig ist damit nicht das Ergeb­nis der Beweis­wür­di­gung, son­dern nur das ver­fah­rens­recht­li­che Vor­ge­hen auf dem Weg dort­hin.

Der­ar­ti­ge Män­gel lie­gen ins­be­son­de­re vor, wenn das ange­grif­fe­ne Urteil von einem fal­schen oder unvoll­stän­di­gen Sach­ver­halt aus­geht, also etwa ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Akten­in­halt über­geht oder auf einer akten­wid­ri­gen Tat­sa­chen­grund­la­ge basiert 1.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 25. Janu­ar 2016 – 2 B 34.14

  1. BVerwG, Beschluss vom 13.02.2012 – 9 B 77.11, Buch­holz 310 § 108 Abs. 1 VwGO Nr. 73 Rn. 7[]