Ver­bot von Sport­wet­ten vor 2008

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat mit drei ges­tern ver­kün­de­ten Urtei­len den Kla­gen von pri­va­ten Sport­wet­ten­ver­mitt­lern ent­spro­chen, die gegen die Unter­sa­gung ihrer Tätig­keit geklagt haben.

Ver­bot von Sport­wet­ten vor 2008

Die von dem Gericht auf­ge­ho­be­nen Ord­nungs­ver­fü­gun­gen waren auf der Grund­la­ge des bis zum 1. Janu­ar 2008 gel­ten­den Sport­wet­ten­ge­set­zes NRW ergan­gen. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln ist – mit Blick auf die Recht­spre­chung des Euro­päi­schen Gerichts­hofs – der Auf­fas­sung, dass die zum dama­li­gen Zeit­punkt gel­ten­den Rege­lun­gen über das Sport­wet­ten­mo­no­pol kei­ne Anwen­dung fin­den, weil sie mit der euro­pa­recht­lich ver­bürg­ten Dienst­leis­tungs­frei­heit nicht ver­ein­bar sei­en.

Ver­wal­tungs­ge­richt Köln, Urtei­le vom 18. Novem­ber 2010 – 1 K 3293/​07, 1 K 33562/​07 und 1 K 3497/​06