Außen­gas­tro­no­mie im Saar­land

Spei­se­lo­ka­le und Schank­wirt­schaf­ten im Saar­land dür­fen ihre Außen­gas­tro­no­mie bald täg­lich eine Stun­de län­ger bis 24 Uhr betrei­ben.

Die neue, jetzt von der saar­län­di­schen Lan­des­re­gie­rung beschlos­se­ne Rege­lung ver­län­gert den zuläs­si­gen Zeit­raum für den Betrieb der Außen­gas­tro­no­mie an Werk­ta­gen unter der Woche um eine Stun­de. Sie gilt in Kern‑, Dorf- und Misch­ge­bie­ten, Gewer­be- und Indus­trie­ge­bie­ten sowie in beson­de­ren Wohn­ge­bie­ten wie etwa dem Sankt Johan­ner Markt. Die neue Rege­lung soll Gas­tro­no­men bes­se­re Ver­dienst­chan­cen bie­ten und das Frei­zeit­an­ge­bot ver­bes­sern.

Außen­gas­tro­no­mie im Saar­land

Gleich­zei­tig sol­len Vor­schrif­ten zur Lärm­im­mis­si­on garan­tie­ren, dass die Fle­xi­bi­li­sie­rung nicht zur Belas­tung für Anwoh­ner wer­den. Bei­be­hal­ten wur­de die Befug­nis der Gemein­den, durch Ver­wal­tungs­akt oder durch All­ge­mein­ver­fü­gung das Ende der Betriebs­zeit wie­der bis auf 22 Uhr vor­zu­ver­le­gen, wenn dies zum Schutz der Nach­bar­schaft vor Lärm gebo­ten ist.

In den übri­gen Gebiets­ty­pen, also in Kur­ge­bie­ten, Gebie­ten für Kran­ken­häu­ser und Pfle­ge­an­stal­ten sowie rei­nen Wohn­ge­bie­ten, all­ge­mei­nen Wohn­ge­bie­ten und Klein­sied­lungs­ge­bie­ten, ist das Ende der Betriebs­zeit für den Außen­aus­schank wie­der um eine Stun­de vor­ver­legt wor­den. Ist eine Beläs­ti­gung der Nach­bar­schaft durch den Außen­aus­schank nach 22 Uhr jedoch nicht zu erwar­ten, hat die Gemein­de die Befug­nis, durch Ver­wal­tungs­akt oder durch All­ge­mein­ver­fü­gung das Ende der Betriebs­zeit auf Antrag aus­zu­deh­nen.