Bun­des­geo­re­fe­renz­da­ten­ge­setz

Die Bun­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf eines Geset­zes über die geo­dä­ti­schen Refe­renz­sys­te­me, ‑net­ze und geo­to­po­gra­phi­schen Refe­renz­da­ten des Bun­des (Bun­des­geo­re­fe­renz­da­ten­ge­setz) in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht.

Bun­des­geo­re­fe­renz­da­ten­ge­setz

Mit dem Gesetz soll die Ver­füg­bar­keit, der Aus­tausch und die Kom­pa­ti­bi­li­tät von Geo­da­ten opti­miert wer­den. Bis­lang muss­ten die von Bun­des­be­hör­den erho­be­nen, ver­ar­bei­te­ten und genutz­ten Daten für eine fach­über­grei­fen­de Nut­zung mit auf­wän­di­gen Ver­fah­ren zusam­men­ge­führt wer­den. Durch die Neu­re­ge­lung wird zukünf­tig das Bun­des­amt für Kar­to­gra­phie und Geo­dä­sie zum zen­tra­len Dienst­leis­ter für die Bereit­stel­lung von bun­des­wei­ten Basis­geo­in­for­ma­tio­nen.

Geo­da­ten wer­den von den ver­schie­dens­ten Behör­den erho­ben, bereit­ge­stellt und genutzt. Das Bun­des­amt für Kar­to­gra­phie und Geo­dä­sie ist hier­bei für bun­des­wei­te Basis-Geo­in­for­ma­tio­nen, z. B. Refe­renz­net­ze für Höhe, Lage und Schwe­re, aber auch topo­gra­phi­sche Kar­ten zustän­dig. Bau­maß­nah­men, aber auch der Luft- und Stra­ßen­ver­kehr sind ohne die­se Basis­in­for­ma­tio­nen nicht denk­bar. Der Wirt­schaft die­nen die­se Basis­in­for­ma­tio­nen als Grund­la­ge für ihre Geo-Infor­ma­ti­ons­pro­duk­te in Navi­ga­ti­ons­pro­duk­ten.