Fort­set­zungs­fest­stel­lungs­kla­ge in ver­wal­tungs­recht­li­chen Notar­sa­chen

Für eine Fort­set­zungs­fest­stel­lungs­kla­ge in ver­wal­tungs­recht­li­chen Notar­sa­chen genügt jedes auf­grund von ver­nünf­ti­gen Erwä­gun­gen nach Lage des Falls an-zuer­ken­nen­de Inter­es­se recht­li­cher, wirt­schaft­li­cher oder auch ide­el­ler Art. An der zu § 111 BNo­tO a.F. ergan­ge­nen restrik­ti­ve­ren Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs wird nicht fest­ge­hal­ten, nach­dem § 111b Abs. 1 Satz 1 BNo­tO n.F. unein­ge­schränkt auf die Bestim­mun­gen der Ver­wal­tungs­ge­richts­ord­nung, also auch auf § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO, Bezug nimmt.

Fort­set­zungs­fest­stel­lungs­kla­ge in ver­wal­tungs­recht­li­chen Notar­sa­chen

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 18. Juli 2011 – NotZ(Brfg) 10/​10