Gast­ge­wer­be­sta­tis­tik­ver­ord­nung

Am Frei­tag ist die neue Gast­ge­wer­be­sta­tis­tik­ver­ord­nung in Kraft getre­ten. Damit wird die Gren­ze für monat­li­che sta­tis­ti­sche Mel­de­pflich­ten im Gast­ge­wer­be ab dem Berichts­mo­nat Sep­tem­ber 2011 von 50.000 € auf 150.000 € Jah­res­um­satz ange­ho­ben. Nach Anga­ben des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums wer­den mit der neu­en Ver­ord­nung rund 2.700 Klein­un­ter­neh­men von den bis­her bestehen­den Mel­de­pflich­ten befreit.

Gast­ge­wer­be­sta­tis­tik­ver­ord­nung

Grund­la­ge der Berichts­pflich­ten ist das Han­dels­sta­tis­tik­ge­setz. Zweck des Geset­zes ist es, Struk­tur und Ent­wick­lung im Han­del und Gast­ge­wer­be beur­tei­len zu kön­nen. Mit der Befrei­ung von Berichts­pflich­ten im Wege der neu­en Gast­ge­wer­be­sta­tis­tik­ver­ord­nung wird nun ein Gleich­klang mit Ver­fah­rens­ver­ein­fa­chun­gen für ent­spre­chen­de Unter­neh­men im Steu­er­recht her­ge­stellt. Die kon­junk­tu­rel­le Ent­wick­lung im Gast­ge­wer­be kann aber noch immer hin­rei­chend genau wie­der­ge­ge­ben wer­den.