Han­dels­klas­sen­sor­tie­rung von Roh­holz

Die Ver­ord­nung über gesetz­li­che Han­dels­klas­sen für Roh­holz aus dem Jah­re 1969 wird zum 1. Janu­ar 2009 auf­ge­ho­ben. Die­ser Schritt ist not­wen­dig gewor­den, da die Rechts­grund­la­ge auf euro­päi­scher Ebe­ne mit Wir­kung vom 31. Dezem­ber 2008 ent­fal­len ist.

Han­dels­klas­sen­sor­tie­rung von Roh­holz

Da aber eine Vor­schrif­te­nent­rüm­pe­lung auf EU-Ebe­ne immer noch kei­nen Grund dar­stellt, auch in Deutsch­land auf die doch so drin­gend benö­tig­ten Regeln zu ver­zich­ten, der Han­del mit Roh­holz also auch zukünf­tig drin­gend ver­wen­dungs­neu­tra­le Kri­te­ri­en zur Sor­tie­rung von Roh­holz benö­tigt, wird die bis­he­ri­ge gesetz­li­che Rege­lung durch eine pri­vat­recht­li­che Ver­ein­ba­rung zwi­schen den Markt­part­nern der Forst- und Holz­wirt­schaft in Deutsch­land ersetzt.

Die neue pri­vat­recht­li­che Rah­men­ver­ein­ba­rung für den Roh­holz­han­del in Deutsch­land soll im Lau­fe des Jah­res 2009 ein­ge­führt wer­den.