Infor­ma­tio­nen für Fonds­an­le­ger

Der Anle­ger, der in einen Invest­ment­fonds inves­tiert, muss alle Infor­ma­tio­nen über den Fonds haben, um sich über die Anla­ge und die damit ver­bun­de­nen Risi­ken infor­mie­ren zu kön­nen. Die­se Auf­fas­sung ver­tritt die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag. Dies sei auch in der EU-Richt­li­nie für har­mo­ni­sier­te Invest­ment­fonds und im deut­schen Invest­ment­ge­setz fest­ge­legt. Der­zeit befin­de sich die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on mit Anle­gern, Indus­trie, Auf­sichts­be­hör­den und poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­gern in einer Dis­kus­si­on dar­über, wie der Anle­ger über die Kos­ten und vor allem die Trans­ak­ti­ons­kos­ten infor­miert wer­den soll. Die Richt­li­nie für har­mo­ni­sier­te Invest­ment­fonds ver­lan­ge weder die Anga­be von Trans­ak­ti­ons­kos­ten noch die Aus­wei­sung des Port­fo­li­o­um­sat­zes (Port­fo­lio Tur­no­ver Rate). Für die Anga­be von Trans­ak­ti­ons­kos­ten spre­che sich die EU-Kom­mis­si­on in ihrer Emp­feh­lung zum ver­ein­fach­ten Ver­kaufs­pro­spekt nur vage aus, so die Regie­rung. Nach Abschluss der Gesprä­che wer­de sie prü­fen, heißt es wei­ter, wie die euro­päi­schen Stan­dards in deut­sches Recht umge­setzt wer­den kön­nen. Ange­strebt wer­de eine EU-ein­heit­li­che Lösung, um Wett­be­werbs­ver­zer­run­gen zu Las­ten inlän­di­scher Anbie­ter zu ver­mei­den. Aller­dings will die Regie­rung bereits bei der geplan­ten Novel­le des Invest­ment­ge­set­zes prü­fen, wie die Kos­ten­trans­pa­renz ver­bes­sert wer­den kann.

Infor­ma­tio­nen für Fonds­an­le­ger